Das EU-Förderprogramm LIFE (L'Instrument Financier pour l'Environnement) finanziert seit 1992 in den EU-Mitgliedstaaten wichtige Modellvorhaben in den Kernbereichen Umwelt-, Klima- und Naturschutz .
Ziel ist es, umweltfreundliche, innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie Best Practice in Europa zu etablieren und die entsprechende Politik und Verwaltungspraxis weiterzuentwickeln.

Das Förderprogramm unterstützt konkrete Vorhaben aus vielen Bereichen wie Arten- und Biotopschutz, biologische Vielfalt, Boden, Wälder, Klimaschutz, Klimaanpassung, Luftqualität, Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, Chemikalien, Lärm, Wasser und Abfall.

LIFE füllt im Umweltbereich eine Nische zwischen der Forschungsförderung der EU und ihren großen Unterstützungsprogrammen aus. Es bildet eine Brücke zwischen der Forschung und der Umsetzung im großen Maßstab. Es leistet damit einen Beitrag, um Lösungsansätze für Problemstellungen aus dem Umwelt- und Klimabereich zu erproben.

Beteiligen können sich öffentliche und private Institutionen aus den EU-Mitgliedstaaten. Diese können ihre Projektanträge in der Regel einmal jährlich bei der Europäischen Kommission einreichen. Die diesjährige Antragsrunde (Call 2020) beginnt für die meisten Projektarten im April 2020. Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen zum Call 2020 stehen auf der LIFE-Website der Europäischen Kommission zur Verfügung. Details finden Sie außerdem unter Antragstellung.

Seit Januar 2019 ist im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit eine neue zentrale Beratungsstelle für das EU-Förderprogramm LIFE bei der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH am Standort Bonn angesiedelt.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Beratungsstelle, zu den Strukturen und Schwerpunkten des EU-LIFE-Programms sowie zur Antragsstellung.

Englischsprachige Informationen finden Sie auf der LIFE-Seite der EU.