08.12.2022

Bund unterstützt besseren Hitzeschutz in der Warenbergschule mit mehr als 400.000 Euro  

Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Kühn hat am 08.12.2022 in Villingen-Schwenningen einen Förderscheck in Höhe von rund 413.000 Euro an Oberbürgermeister Jürgen Roth überreicht.

Mit Hilfe der Fördermittel wird die Warenbergschule neue Sonnenschutzfenster und Außenjalousien installieren. Kinder und Lehrpersonal sollen so besser gegen lang andauernde Hitzewellen geschützt werden. Das Projekt in Villingen-Schwenningen wird im Rahmen des Förderprogramms "Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen" vom Bundesumweltministerium gefördert.

Parlamentarischer Staatssekretär Christian Kühn: "Hitzewellen sind eine enorme Belastung und Gesundheitsgefahr, vor allem für Kinder, Ältere und Menschen mit Erkrankungen. In Folge der Klimakrise werden Extremwettereignisse, wie langanhaltende Hitzewellen, künftig häufiger und heftiger auftreten. Daher müssen wir rechtzeitig vorsorgen und gerade soziale Einrichtungen klimafest machen. Mit den geförderten Maßnahmen kann die Warenbergschule besser gekühlt und die direkte Sonneinstrahlung gemindert werden. Die wesentlich geringere Hitzebelastung senkt das Gesundheitsrisiko für Schülerinnen und Schüler, sorgt für bessere Lernbedingungen und macht die Schule zu einem kühleren Arbeitsplatz für alle Beschäftigten."

Seit einigen Jahren macht die Warenbergschule immer öfter die Erfahrung, dass ihre Räumlichkeiten sich in den Sommermonaten durch Hitzewellen stark aufheizen. Diese Erhitzung des Gebäudes ist eine starke klimatische Belastung für Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte der Warenbergschule. Mit dem Vorhaben zur Klimaanpassung will die Grundschule die Arbeits- und Betreuungsbedingungen verbessern und zukunftstauglich machen. Durch den Einbau von neuen Fenstern und Installation von Außenverschattung werden die Widerstandsfähigkeit der Schule gegenüber Hitzeperioden gestärkt und gesundheitliche Risiken reduziert.

Das BMUV-Förderprogramm richtet sich bundesweit an Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen. Das Bundesumweltministerium fördert individuelle Beratungen, umfassende Anpassungskonzepte und konkrete Maßnahmen, um sich gegen die Folgen der Klimakrise zu wappnen. Das bislang bis 2023 befristete Förderprogramm wird derzeit neu ausgerichtet und nach 2023 fortgeführt. Die Maßnahmen zur Klimaanpassung dienen zugleich häufig auch dem Klimaschutz, der Biodiversität, dem Speichern von Regenwasser, der Verbesserung der Luftqualität oder dem Lärmschutz. Vorsorge und Anpassung an die Folgen der Klimakrise tragen zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in der Gesellschaft bei und mindern unter anderem die Risiken für Gesundheit, Infrastruktur, Wirtschaft und mehr.

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