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Mönchengladbach

in Bearbeitung
Ein Fahrradweg im Grünen

Ein nachhaltiges Flächenmanagement für Mönchengladbach

  • Titel des Projekts: Entwicklung eines nachhaltigen, digitalbasierten Flächenmanagements und pilothafte Durchführung ökologischer Maßnahmen
  • Zuwendungsempfänger: Stadt Mönchengladbach
  • Fördergeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
  • Fördergegenstand: Grüne Stadt, Entsiegelung/ Teilentsiegelung, Steigerung von Biodiversität/ nachhaltiger Tourismus
  • Beitrag zu Zielen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS): Gesundheit und Wohlergehen (Ziel 3), Industrie, Innovation und Infrastruktur (Ziel 9), Nachhaltige Städte und Gemeinden (Ziel 11), Nachhaltiger Konsum und Produktion (Ziel 12)

Laufzeit

laufend

01.09.2022 bis 31.08.2025

Verortung

Mönchengladbach – Rheinisches Revier (Nordrhein-Westfalen)

Fördervolumen

733.793,94 €

Fördergegenstand Grüne Stadt (Symbolbild)

Mönchengladbach liegt im Rheinischen Revier. Die größte Stadt zwischen Rhein und Maas ist eine direkte Anrainerkommune des Tagebaus Garzweiler und unmittelbar von den Auswirkungen betroffen. Die nachhaltige Flächenentwicklung der urbanen und ländlichen Bereiche gewinnt für die Stadt zunehmend an Bedeutung, denn immer häufiger treten unterschiedliche Nutzungen in Konkurrenz zueinander (z. B. Wohnen, Arbeiten, Landwirtschaft, Natur, erneuerbare Energien, etc.). Für die Verantwortlichen ist die Bewertung nicht immer eindeutig möglich. Gründe können unter anderem fehlende Daten, mangelndes Wissen, gegenläufige Interessen, nicht eindeutig festgelegte Kriterien oder auch fehlende Potenzialanalysen für bestimmte Flächen sein. 

Mithilfe der Förderung aus dem KoMoNa-Programm des BMUV wird daher ein Konzept für ein nachhaltiges Flächenmanagement entwickelt. Hierfür werden vorhandene Flächendaten zusammengeführt sowie fehlende erhoben und digitalisiert. Im Vordergrund steht die Bewertung nach Indikatoren der globalen Nachhaltigkeitsziele bzw. der Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. 

Für die relevanten kommunalen Akteur*innen soll so eine Entscheidungshilfe geschaffen werden, die die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten bei der Bewertung und Nutzung von Flächen erleichtert. Begleitend werden erste ökologische Maßnahmen auf ausgewählten Flächen im Stadtgebiet umgesetzt, etwa die Entsiegelung von Brachflächen und Plätzen, das Anpflanzen von Bäumen und die naturnahe Gestaltung von Grünflächen.