Zum Hauptinhalt springen

Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)

Zum Förderaufruf
Ein Fahrradweg im Grünen

Citizen Science im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

  • Titel des Projekts: Bürgerforschung zum Landschaftswandel im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
  • Zuwendungsempfänger: Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V., Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB) e.V. (Verbundvorhaben)
  • Fördergeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
  • Fördergegenstand: Außerschulische Umweltbildung/ Citizen Science
  • Beitrag zu Zielen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS): Hochwertige Bildung (Ziel 4), Nachhaltiger Konsum und Produktion (Ziel 12), Leben an Land (Ziel 15)

Laufzeit

laufend

01.05.2022 bis 28.02.2025

Verortung

– Landkreis Elbe-Elster – Lausitzer Revier (Brandenburg)

Fördervolumen

860.485,64 €

Fördergegenstand außerschulische Umweltbildung (Symbolbild)

Der Landkreis Elbe-Elster liegt im Lausitzer Revier im südlichen Brandenburg. Der Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft e. V. und das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB) e.V. verwirklichen hier ein Citizen-Science-Projekt zur Landschaftsforschung im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Unter dem Titel „LassWissen“ wird ein Forschungspfad mit Mitmachstationen im Gelände des Naturparks eingerichtet, der Bürgerinnen und Bürger zum Mitforschen einlädt. Eine eigens entwickelte App unterstützt dabei.

Der Pfad führt durch typische Landschaften des Naturparks und ermöglicht eine Auseinandersetzung mit dem Konfliktfeld Landschaftsnutzung und Ressourcenknappheit in der in besonderem Maße durch Eingriffe des Menschen geprägten Region. Im Mittelpunkt steht der Wasserhaushalt – die „Wasserfrage“ − ein konfliktbeladenes Querschnittsthema der Landschaftsentwicklung nach dem Bergbau: Thematisiert werden unter anderem der Erhalt schützenswerter Feuchtbiotope und die Wiederherstellung eines sich selbst regulierenden Wasserhaushalts.

Das Projekt animiert Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besucher*innen des Naturparks zur Mitwirkung: Sie werden in das Monitoring des Wasserhaushalts verschiedener Ökosysteme entlang des Forschungspfades eingebunden und können Indikatoren der Landschaftsentwicklung messen und dokumentieren. Entwickelt werden unterschiedliche digitale und analoge Angebote, die auch für die Bürgerforschung in anderen europäischen Strukturwandelregionen Anregungen geben sollen. Die Ergebnisse werden im Besucherzentrum des Naturparks in Doberlug und im Naturparkhaus Bad Liebenwerda präsentiert.