Zum Hauptinhalt springen

Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)

Zum Förderaufruf
Ein Fahrradweg im Grünen

Renaturierung eines ehemaligen Naturbades

  • Titel des Projekts: Naturnahe Gestaltung des ehemaligen Naturbades Rehmsdorf
  • Zuwendungsempfänger: Gemeinde Elsteraue
  • Fördergeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
  • Fördergegenstand: Naturnahe Gestaltung/ Renaturierung von Gewässern, Steigerung von Biodiversität/ nachhaltiger Tourismus, außerschulische Umweltbildung
  • Beitrag zu Zielen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS): Gesundheit und Wohlergehen (3), Nachhaltige Städte und Gemeinden (Ziel 11), Leben an Land (Ziel 15)

Laufzeit

laufend

01.06.2022 bis 31.05.2024

Verortung

Elsteraue – Burgenlandkreis – Mitteldeutsches Revier (Sachsen-Anhalt)

Fördervolumen

200.030,37 €

Fördergegenstand naturnahe Gestaltung / Renaturierung von Gewässern (Symbolbild)

Die Gemeinde Elsteraue liegt im Mitteldeutschen Braunkohlerevier im Süden Sachsen-Anhalts. Im nahen Tagebau Profen wird bis heute Braunkohle gefördert. In Rehmsdorf, einer Ortschaft der Gemeinde, befindet sich ein Naturbad, das 1951 an einem Tagebaurestloch entstand. Aufgrund einer Böschungsbewegung musste der Badebetrieb 2011 eingestellt werden. In der Folge wurde die Böschung umfangreich saniert, das ehemalige Bad musste hierfür zurückgebaut werden.

Im Rahmen des durch das KoMoNa-Programm des BMUV geförderten Projekts soll das Areal wieder zur naturnahen Freizeitgestaltung und Erholung erschlossen werden. Zur Förderung der biologischen Vielfalt sind verschiedene Maßnahmen geplant, etwa das Anpflanzen heimischer Sträucher und Bäume, das Anlegen von Blumen- und Streuobstwiesen, die Begrünung der Uferbereiche, die Schaffung von Biotopen, Nistplätzen und Insektenlebensräumen sowie der weitere Rückbau der baulichen Anlagen an Land und im Wasser.

Für die Besucherinnen und Besucher werden naturbelassene Rundwege angelegt. Bereiche für die Freizeitgestaltung und geschützte Naturschutzflächen werden voneinander getrennt. Das Gelände soll künftig auch als „grünes Klassenzimmer“ für die Umwelterziehung örtlicher Kitas und Schulen genutzt werden.