Zukunftswettbewerb nachhaltige Mobilität

#mobilwandel2035

Eine langfristige Verkehrswende, die gleichermaßen Mobilitäts- wie Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt, ist ein zentraler Baustein für die Erreichung der nationalen und internationalen Klimaziele.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) den Wettbewerb #mobilwandel2035 ausgerufen. Mit dem Wettbewerb sollen lokale Akteure unterstützt werden, ihre Vision für eine nachhaltige Mobilität in Form von sogenannten Zielbildern für das Jahr 2035 zu entwickeln und umzusetzen. Diese sollen möglichst praxisorientiert und mit konkreten Maßnahmen zur Realisierung gestaltet werden.

Struktur des Wettbewerbs

Nach dem Skizzenverfahren werden von einer Jury bis zu zehn Gewinner ermittelt. Der Wettbewerb teilt sich dann in zwei aufeinander aufbauende Förderphasen auf. In der ersten Förderphase wird die Umsetzung der ausgewählten Vorhaben gefördert. Dabei sollen unter Beteiligung von Akteuren vor Ort innerhalb von zehn Monaten Zielbilder für das Jahr 2035 entwickelt werden. In der zweiten Förderphase werden bis zu fünf Projekte der ersten Förderphase ausgewählt, um innerhalb von 24 Monaten die Umsetzung des Zielbildes mittels eines Backcasting-Ansatzes zu planen und bereits einzelne Maßnahmen zu realisieren. Backcasting ist ein Planungsinstrument, bei dem zunächst ein gewünschter Zustand in der Zukunft definiert wird (Zielbild) und danach Maßnahmen entwickelt werden, mit denen dieser Zustand erreicht werden kann. Mit der Durchführung des Förderprogramms wurde die Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH als Projektträger beauftragt. Das Skizzenverfahren der ersten Wettbewerbsstufe wird durch das Wettbewerbsbüro #mobilwandel2035 (IFOK GmbH) betreut. Ab der Antragsstellung für die erste Förderphase übernimmt die ZUG die vollständige Betreuung des Wettbewerbs.

Wer kann teilnehmen?

Am Wettbewerb teilnehmen können Gebietskörperschaften (Kommunen und Landkreise), staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Organisationen (Stiftungen, Verbände, Vereine, Gewerkschaften und Genossenschaften) sowie gewerbliche und gemeinnützige Unternehmen. Falls es sich bei den Teilnehmenden nicht um eine Gebietskörperschaft handelt, ist die verbindliche Zusage der betroffenen Gebietskörperschaften zur Mitwirkung und Umsetzung des Projekts notwendig.

Wie kann man sich bewerben?

Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt über die Einreichung von Projektskizzen für die Erarbeitung eines Zielbildes 2035. Die Bewerbungsphase ist abgeschlossen. Bewerbungsschluss war der 15. November 2020. Nach der Auswahlentscheidung durch eine Fachjury (erste Wettbewerbsstufe) gliedert sich der Wettbewerb in zwei aufeinander aufbauende Förderphasen (zweite Wettbewerbsstufe). Die Preisträger*innen der ersten Wettbewerbsstufe werden aufgefordert, einen Zuwendungsantrag für Förderphase I über das elektronische Formularsystem easy-Online einzureichen. Es wird empfohlen, vor der Antragstellung Kontakt mit dem Projektträger aufzunehmen, um offene Fragen vorab zu klären.