IKI Medium Grants 2021 gestartet

25.02.2021 | Die IKI Medium Grants gehen in die nächste Runde. Das Bundesumweltministerium hat einen neuen Förderaufruf für Kleinprojekte im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) in Entwicklungs- und Schwellenländern eröffnet. Gesucht werden im Rahmen des Programms IKI Medium Grants weltweit Ideen für Projekte zur Anpassung an die Covid-19-Pandemie und den Klimawandel sowie für einen ambitionierten Klimaschutz.

Das Auswahlverfahren hat am 25. Februar 2021 begonnen, die Ausschreibung läuft bis zum 24. Mai 2021. Pro Projekt kann ein Förderbetrag zwischen 300.000 Euro und maximal 800.000 Euro gewährt werden. Die Arbeit an Projekten des Förderprogramms sollte in einem Zeitraum von 24 bis maximal 36 Monaten abgeschlossen werden. Eine Anschlussfinanzierung aus Mitteln der IKI ist nicht vorgesehen. Die erste Phase des Verfahrens ist als Ideenwettbewerb konzipiert: Interessierte Durchführungsorganisationen sind aufgerufen, innovative Projektskizzen einzureichen. Die Auswahl der Projektskizzen erfolgt mehrstufig durch eine formale und fachliche Prüfung. Alle Durchführungsorganisationen von aussichtsreichen Projektskizzen werden über das Ergebnis der Bewertung schriftlich unterrichtet und aufgefordert, einen ausführlichen Projektvorschlag einzureichen.

Die Förderschwerpunkte

Die IKI Medium Grants suchen in diesem Förderaufruf Vorhaben, die Modellprojekte umsetzen und Kapazitäten in den Partnerländern aufbauen. Die Förderschwerpunkte umfassen folgende Themen:

  1. Covid-19 & Anpassung an den Klimawandel - Förderung der Widerstandsfähigkeit von lokaler Bevölkerung und Kommunen
  2. Entwicklung, Begleitung und Stärkung von partizipativen Prozessen und Methoden für ambitionierten und inklusiven Klimaschutz

IKI Medium Grants fördert Organisationen und Institutionen aus Deutschland

Über IKI Medium Grants fördert die IKI Projektaktivitäten, die innovative Bottom-up-Beiträge zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und des Übereinkommens über die biologische Vielfalt aufgreifen.

Berechtigt für eine Förderung durch dieses Programm sind zivilgesellschaftliche Organisationen mit gemeinnützigem Zweck (Nicht-Regierungsorganisationen, Vereine, Stiftungen, Think Tanks) und akademische Institutionen (Hochschulen und Forschungseinrichtungen) sowie gemeinnützige Unternehmen mit Hauptsitz und -geschäftstätigkeit in Deutschland. Diese müssen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit ein bis zwei lokalen Durchführungsorganisationen aus dem Umsetzungsland oder der Umsetzungsregion eingehen.

Bis zum 24.05.2021 (23:59 Uhr, MESZ) können Projektskizzen in englischer Sprache über die IKI-Onlineplattform eingereicht werden.