09.11.2022

Bundesumweltministerium eröffnet KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz

Paneldiskussion, v.l.: Friederike Hildebrandt (BUND), Christian Kühn, Parlamentarischer Staatssekretär (BMUV), Geraldine de Bastion, Moderatorin, Frie Preu, CorrelAid

Staatssekretärin Christiane Rohleder und der Parlamentarische Staatssekretär Christian Kühn (beide beim Bundesumweltministerium) haben in Berlin den Startschuss für die Arbeit der KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz gegeben.

Zwei Frauen lächeln in die Kamera
ZUG-Geschäftsführerin Corinna Enders und Staatssekretärin Christiane Rohleder (BMUV)

Die Ideenwerkstatt bringt umweltengagierte Akteurinnen und Akteure mit KI-Entwicklerinnen und KI-Entwicklern zusammen. Sie dient der Unterstützung der Zivilgesellschaft bei der Entwicklung und Umsetzung von Ideen für eine gemeinwohlorientierte Künstliche Intelligenz (KI) für den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Die Expertinnen und Experten der Ideenwerkstatt unterstützen mit technischer Expertise, digitalen Werkzeugen, Bildungsangeboten und Vernetzungsmöglichkeiten. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH baut die KI-Ideenwerkstatt im Auftrag des BMUV auf und setzt diese um.

Ein Mann und eine Frau sitzen auf einer Bühne
Parlamentarischer Staatssekretär Christian Kühn (BMUV, l.) mit Geraldine de Bastion

Die KI-Ideenwerkstatt ist im Impact Hub Berlin Neukölln eingerichtet und ermöglicht NGOs, Initiativen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, gemeinwohlorientierten Unternehmen und Privatpersonen, gemeinsam digitale Anwendungen und KI für den Umweltschutz zu entwickeln. In Praxisworkshops werden KI-Anwendungen zusammen erprobt und umgesetzt. Das Team der Ideenwerkstatt begleitet die Workshops und berät die Teilnehmenden. Sie werden bei der Projektentwicklung, der Datenerhebung, der Programmierung oder auch der Nutzung von nachhaltiger digitaler Infrastruktur unterstützt. Hierfür werden Rechenkapazitäten und Entwicklungsplattformen bereitgestellt.

Ein Mann zeigt einer Frau etwas
Staatssekretärin Christiane Rohleder (BMUV) am Stand von KInsecta

Zudem bietet die KI-Ideenwerkstatt bedarfsorientierte Bildungsformate an und fördert den Kompetenzaufbau. Die Ideenwerkstatt ist ein offener Raum des Austauschs, in dem das Thema Künstliche Intelligenz aus vielfältigen Perspektiven beleuchtet wird. Ausstellungsobjekte in der Werkstatt zeigen, wie KI bereits heute ganz praktisch hilft, unsere Umwelt zu schützen. Dabei werden auch Grenzen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz aus verschiedenen Anwendungsperspektiven veranschaulicht und erklärt. Auch die zukünftig produzierten Arbeitsergebnisse und Projektfortschritte sind offen zugänglich.

Zwei Frauen und ein Mann auf einer Bühne vor einem Bildschirm
Corinna Enders (M.) stellt die Aufgaben der KI-Ideenwerkstatt vor

Das Projekt "KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz" ist Teil von "Civic Coding – Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl", einer gemeinsamen Initiative des BMUV, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Ziel von Civic Coding ist es, Maßnahmen ressortübergreifend zu bündeln und Communities zu verbinden, um so über Sektoren hinweg zur Entstehung eines lebendigen Netzwerks für gemeinwohlorientierte KI in Deutschland beizutragen. Die Ideenwerkstatt ist zudem Teil des Fünf-Punkte-Programms "Künstliche Intelligenz für Umwelt und Klima" des BMUV, die das Ziel hat, Künstliche Intelligenz gezielt für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen.

Menschen sitzen auf einer Bühne
Friederike Hildebrandt (BUND) im Austausch mit Christian Kühn, Parlamentarischer Staatssekretär (BMUV)
Grußwort von Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin
Publikum sitzt vor Bühne mit Moderatorin
Eröffnungsveranstaltung im Impact Hub Berlin
Ein Frau hält einen Vortrag
Staatssekretärin Christiane Rohleder (BMUV) hält die Keynote
Mann spricht vor Publikum
Debatte mit Teilnehmenden
Eine Frau in Nahaufnahme
Get-together nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung

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