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16.09.2022

DAS-Projekt mit dem Blauen Kompass ausgezeichnet

Der Bundespreis "Blauer Kompass" zeichnet innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen für die Vorsorge und die Anpassung an die Folgen der globalen Erdüberhitzung, wie Hitze, Dürre und Starkregen aus.

Der Bundespreis „Blauer Kompass“ ist die höchste staatliche Auszeichnung in Deutschland, die im Rahmen eines Wettbewerbs für Projekte zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels vergeben wird.  Unter den diesjährigen Gewinnern ist auch das Projekt „Hochwassernetz im Kreis Borken – gemeinsam stark für die Anpassung an den Klimawandel“, das über die DAS-Förderrichtlinie gefördert wird.

Der Bundespreis „Blauer Kompass“ wurde in diesem Jahr erstmals gemeinsam durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt ausgerichtet. Neu sind eine eigene Kategorie für Kommunen und jeweils 25.000 Euro Preisgeld für die ausgezeichneten Projekte. Ziel des Wettbewerbs ist es innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen für die Vorsorge und die Anpassung an die Folgen der globalen Klimakrise, wie Hitze, Dürre und Starkregen, zu präsentieren. Mit der feierlichen Auszeichnung endet die bundesweite "Woche der Klimaanpassung" des Bundesumweltministeriums und des Zentrums KlimaAnpassung (ZKA), in der erstmals mit Veranstaltungen in ganz Deutschland gute Beispiele der Klimavorsorge präsentiert wurden.Die "Woche der Klimaanpassung" ist Bestandteil des BMUV-Sofortprogramms Klimaanpassung.

Die Einreichungen für den "Blauen Kompass" wurden mit Unterstützung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Wettbewerbsbüros co2online anhand der sechs Kriterien guter Praxis der Anpassung des Umweltbundesamtes bewertet. Für zwanzig für den Preis nominierten Projekte gab es im Mai eine Online-Abstimmung um den Publikumspreis. Im Juni zeichente eine achtköpfige Jury mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände sowie aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung, Ehrenamt und Klimakommunikation Projekte in den vier Kategorien des Bundespreises aus. Neben einer Plakette und einem Preisgeld in Höhe von jeweils 25.000 Euro erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner auch Unterstützung bei der bundesweiten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Unter anderem wurden dafür Videos über die ausgezeichneten Projekte erstellt. Ausgezeichnet mit dem Bundespreis "Blauer Kompass" 2022 wurde unter anderem der Kreis Borken – Hochwasserallianz Bocholter Aa (Nordrhein-Westfalen) in der Kategorie Kommunen: Mehrere Städte und Gemeinden entlang der Bocholter Aa haben sich zu einer Hochwasserallianz zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie ein Schutzkonzept für die Region rund um den Fluss und seine Zuläufe entwickelt. Ein Warnsystem und naturnahe Lösungen helfen nicht nur bei Hochwasser, sondern auch bei Starkregen. Eigenvorsorge von Bürgerinnen*Bürgern, Katastrophenschutz, Tourismus und Biodiversität sind ebenfalls Teil des Konzepts zur Klimaanpassung für die Aa.

Zu den Finalisten zählten fünf weitere Projekte, die über die DAS-Förderrichtlinie gefördert wurden:

  • Hitzeaktionsplan für Menschen im Alter für die Stadt Köln – Stadt Köln
  • Bodensubstrat und Baumartenwahl für klimaangepasste Stadtbaumpflanzungen
  • Bewältigung großer Hochwasser- und Starkregenereignisse - Ausbildung der Einsatzkräfte
  • RegProKlima: Trans- und interdisziplinäres Bildungsmodul
  • KlimaGesundheit – Aktiv für Kitas

Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut die Förderrichtlinie Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Projektträgerin im Auftrag des BMUV.

Kontakt

Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (DAS) E-Mail schreiben

Kontakt

Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) +49 30 39001 201 E-Mail schreiben Zur Webseite des ZKA

Sprechzeiten:
Mo - Fr: 10 - 15 Uhr

Für allgemeine Fragen zur Förderrichtlinie, zum Thema Klimaanpassung und zu weiteren Fördermöglichkeiten.

Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Hochwasser in einem Fluss mit Wasserstandsmesser

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