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KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen

Illustration mit Leuchttürmen, Windrad und Menschen

NADIKI Nachhaltigkeitsindikatoren für digitale Infrastruktur & KI Anwendungen

Zuwendungsempfangende

  • Sustainable Digital Infrastructure Alliance e.V.
  • Universität Stuttgart

 

Laufzeit

abgeschlossen

01.06.2023 bis 30.11.2025

Fördervolumen

884.394,00 €

Fördergegenstand

Reduzierung Ressourcenverbrauch

Die Ausgangssituation: Was ist die ökologische Herausforderung?

Künstliche Intelligenz (KI), egal ob es ihre Infrastruktur oder die Anwendungen betrifft, verbraucht Ressourcen, wie z. B. Energie, Rohstoffe und seltene Erden. Der Abbau der Ressourcen, die Herstellung der Hardware und auch die KI-Anwendung selbst verursachen relevante Mengen CO2. Für eine nachhaltige KI-Nutzung ist es wichtig, vorhandene Infrastruktur bestmöglich zu nutzen, um den Bau neuer Rechenzentren oder Informations- und Kommunikationstechnik wie Server oder Netzwerkequipment zu reduzieren oder zu vermeiden. Gleichzeitig sollten KI-Systeme optimal ausgelastet werden, sowie der tatsächliche Ressourcenverbrauch erfasst und offengelegt werden. In der bestehenden Praxis werden die meisten Daten zur Ressourcennutzung (und zum entstehenden CO2) nur geschätzt.  Dies will das Projekt NADIKI ändern, indem es transparente Kennzahlen aus der digitalen Infrastruktur zur Verfügung stellt.

Die Idee: Welchen Beitrag kann KI konkret leisten?

NADIKI soll den realen Energie- und Ressourcenverbrauch und den damit verbundenen CO2-Ausstoß von KI-Anwendungen über eine Schnittstelle bereitstellen und transparent machen. Durch diese können informierte Entscheidungen zur Ressourcennutzung getroffen werden, welche eine effizientere Nutzung der Infrastruktur ermöglichen. Zum Beispiel kann ein KI-Lernvorgang zeitlich oder örtlich verschoben werden. So kann ungenutzte Kapazität in Europa besser ausgelastet werden. Der Bedarf für neue zusätzliche Infrastruktur wird so gesenkt. Oder ein Lernvorgang kann an einen Standort verschoben werden, an dem mehr erneuerbare Energie im lokalen Stromnetz vorhanden ist, was Treibhausgas-Emissionen reduziert. Zusätzlich kann durch NADIKI eine KI-Anwendung die Signale zum Stromverbrauch und zu Server-Hardware, Kühlsystemen und anderen Komponenten der Infrastruktur in echte Kennzahlen zu Treibhausgas-Emissionen und Ressourcenverbräuchen umrechnen. Damit können KI-Anwendungen ihren eigenen Fußabdruck bestimmen und ihren realen Verbrauch transparent machen.

Das Interview zum Projektabschluss

Person an einem Rednerpult
Max Schulze, Projektleiter des KI-Leuchtturms NADIKI

KI gilt als Schlüsseltechnologie für die Zukunft. Aber was kostet sie Umwelt und Klima tatsächlich? Zum Abschluss des Leuchtturmprojekts „NADIKI“ sprachen wir mit Projektkoordinator Max Schulze über die Ergebnisse und Herausforderungen des Projektes.

Zum Interview

Welchen Leuchtturmcharakter hat das Projekt?

Ein Mann hält einen Vortrag.

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KI und digitalen Technologien sollte eine Kosten-Nutzen-Analyse zu Grunde liegen, die positive Umweltwirkungen möglichen negativen Wirkungen ihres Einsatzes gegenüberstellt.  NADIKI liefert die entsprechende Schnittstelle und Werkzeuge, um diese Analyse durchführen zu können.

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