KoMoNa-Transferlabor für nachhaltigen Strukturwandel in den Braunkohleregionen
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KoMoNa-Nachhaltigkeitsmanager*innen trafen sich auf Einladung des Bundesumweltministeriums zum jährlichen Transferlabor.
Im Mittelpunkt standen die Themen Beteiligung von Bürger*innen und erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategien sowie aktuelle Herausforderungen und praktische Ideen für die kommunale Arbeit.
Am 7. und 8. Oktober 2026 kamen Nachhaltigkeitsmanager*innen aus den Strukturwandelregionen Lausitzer, Mitteldeutsches und Rheinisches Revier zum zweitägigen KoMoNa-Transferlabor in Berlin im Bundesumweltministerium und im Haus der Statistik zusammen.
Gemeinsam über Beteiligung und Nachhaltigkeit sprechen
Wie immer gab es eine spannende Agenda: Der erste Tag führte ins Bundesumweltministerium und im Fokus standen die Themen Beteiligung von Bürger*innen und erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategien – im Erfahrungsaustausch mit Fachreferent*innen im BMUKN ging es dabei u. a. um Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Bund und Kommunen bei der praktischen Herangehensweise und Umsetzung. Daniel Hanzlik aus dem Referat für Bürgerbeteiligung stellte vor, welche Ansätze das BMUKN für die Beteiligung an umweltpolitischen Prozessen verfolgt. Die Teilnehmenden berichteten anschließend von Beteiligungsformaten in ihren Kommunen und Erfahrungen aus den Projekten. Danach ging es um die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien. Frank Hönerbach aus dem Referat für Nachhaltigkeit erläuterte die Arbeit des Bundesumweltministeriums im Kontext der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS). Im Austausch wurde darüber diskutiert, wie die Nachhaltigkeitsmanager*innen in ihren Kommunen Konzepte und Strategien entwickeln und welche Ansätze und Indikatoren sich bewährt haben.
Kooperativ städtische (Frei-)Räume entwickeln
Am zweiten Tag ging es ins Haus der Statistik, wo die Themen nachhaltige Stadtentwicklung und zirkuläres Bauen im Mittelpunkt standen. Bei einer Führung erhielten die Nachhaltigkeitsmanager*innen Einblicke in ein gemeinwohlorientiertes Modellprojekt, bei dem Stadtgesellschaft und öffentliche Hand kooperativ städtische Räume entwickeln. Im Anschluss lud das Kostümkollektiv zu einem Workshop unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ ein. Aus alten Regenschirmen entstanden neue Taschen, beschädigte Kleidungsstücke wurden repariert. So konnten die Teilnehmenden Kreislaufwirtschaft an einem praktischen Beispiel erproben und Impulse für die eigene Arbeit in den Kommunen mitnehmen.
Wissen teilen und voneinander lernen
Das KoMoNa-Transferlabor schafft regelmäßig Raum für Austausch, neue Impulse und persönliche Begegnungen. Der Blick auf die Erfahrungen anderer Kommunen und Projekte hilft den Nachhaltigkeitsmanager*innen dabei, neue Ideen für die eigene Arbeit zu entwickeln und Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
Hintergrundinformationen
Mit dem Programm „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ (KoMoNa) unterstützt das Bundesumweltministerium Kommunen und andere regionale Akteur*innen in den Braunkohleregionen Lausitzer, Mitteldeutsches und Rheinisches Revier bei der Umsetzung von Modellvorhaben zur sozial-ökologischen Nachhaltigkeit. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut die Umsetzung des Förderprogramms.