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08.06.2026

Bundesumweltminister Carsten Schneider besuchte das Waldgebiet „Hohe Schrecke“ in Thüringen

Bundesumweltminister Schneider zu Besuch in der „Hohen Schrecke“ in Thüringen – hier entsteht Wildnis auch mit Hilfe des Förderprogramms „KlimaWildnis“.

Anlässlich des Tags der Umwelt am 5. Juni rückte Bundesumweltminister Carsten Schneider den Naturschutz in den Fokus und besuchte unter anderem ein KlimaWildnis-Projekt in Thüringen.

Im Waldgebiet Hohe Schrecke fördert der Bund den Kauf einer knapp 770 Hektar großen Waldfläche mit 22 Millionen Euro. Diese Fläche soll den Bestand an alten Buchen und Eichen sichern, damit hier wieder artenreiche Wildnis entstehen kann. Seit 2024 stellt das Bundesumweltministerium (BMUKN) über das Förderprogamm „KlimaWildnis“ im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) finanzielle Unterstützung für Projekte bereit, in denen kleinere Flächen mit eigendynamischer Entwicklung im Fokus stehen. Das Projekt wird umgesetzt von der Naturstiftung David, einer Stiftung des BUND Thüringen. 

Bundesumweltminister Schneider zum Tag der Umwelt: „Engagierter Umweltschutz ist gut für die Natur und uns Menschen. Das kann man an vielen Orten in Deutschland direkt erleben: Früher war die Luft verschmutzt, die Flüsse waren dreckig. Heute ist die Luft sauberer und wir leben länger. Wir können wieder in Flüssen und Seen baden. 

Aber vor allem: Deutschland ist auf dem Weg zur Klimaneutralität. Mit rund 48 Prozent weniger Treibhausgasen als 1990 sind wir schon weit vorangekommen. Naturnahe Landschaften und artenreiche Kulturräume sind unser natürlicher Schatz in Deutschland. Den müssen wir uns unbedingt erhalten, weil er für unser Leben so wichtig ist. Wälder, Auen und Wiesen dienen unserer Erholung, zugleich sind sie wertvolle CO2- und Wasserspeicher und schützen uns vor den Folgen des Klimawandels. 

Dass wir im Umwelt- und Naturschutz so weit gekommen sind, ist vor allem der Verdienst aller naturverbundenen Menschen in Deutschland, die sich vor Ort einsetzen. Ihnen möchte ich am Tag der Umwelt herzlich Danke sagen!“

Kontakt

Förderprogramm KlimaWildnis +49 30 72618 0560 E-Mail schreiben

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