Netzwerken, austauschen, gemeinsam Lösungen entwickeln: Das Förderprogramm gegen Meeresmüll lädt ein zum Marktplatz
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Am 16. Februar 2027 laden wir Sie herzlich zum Marktplatz des Förderprogramms gegen Meeresmüll in Berlin ein. Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus den Bereichen Plastikvermeidung, Abfall- und Kreislaufwirtschaft zusammen.
Der Marktplatz bietet Raum, Erfahrungen und Ideen auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen.
Was erwartet Sie?
Wir stellen das Förderprogramm gegen Meeresmüll vor und informieren über den Förderaufruf 2027 und seine Schwerpunkte. Durchführungsorganisationen geben Einblicke in laufende Pilotvorhaben und teilen Erfahrungen aus der praktischen Projektumsetzung.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen jedoch Austausch und Vernetzung: Auf dem „Marktplatz“ können Teilnehmende Organisationen und Projekte kennenlernen, die unterschiedliche Ansätze zur Vermeidung von Plastikabfällen und Meeresvermüllung verfolgen. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit, ihre eigene Arbeit, Projektideen und Kooperationsbedarfe vorzustellen.
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Nichtregierungsorganisationen, Forschungseinrichtungen sowie weitere Akteur*innen, die sich mit Plastikvermeidung, Abfall- und Kreislaufwirtschaft oder dem Schutz der Meere vor Vermüllung beschäftigen. Angesprochen sind sowohl Organisationen, die bereits Projekte umsetzen, als auch neue und kleinere Organisationen und Start-ups, die ihre Ideen weiterentwickeln und geeignete Partner*innen finden möchten.
Viele Akteur*innen arbeiten an ähnlichen Herausforderungen und Lösungsansätzen, ohne voneinander zu wissen. Der Marktplatz soll sie zusammenbringen. Mit Blick auf den geplanten Förderaufruf 2027 bietet die Veranstaltung zudem die Gelegenheit, frühzeitig Kontakte zu knüpfen und mögliche Partnerinnen für zukünftige Projektkonsortien kennenzulernen.
Über das Förderprogramm gegen Meeresmüll
Meeresvermüllung ist eine globale Herausforderung, die nur durch internationale Zusammenarbeit und Maßnahmen entlang des gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen wirksam bekämpft werden kann. Nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) gelangen jedes Jahr schätzungsweise 19 bis 23 Millionen Tonnen Plastikabfälle in aquatische Ökosysteme – in Flüsse, Seen und Meere. Ohne wirksame Gegenmaßnahmen könnte der Eintrag von Plastikabfällen in aquatische Ökosysteme in den kommenden Jahrzehnten weiter deutlich zunehmen.
Um den Schutz der Meere zu verbessern, hat das Bundesumweltministerium 2019 das Förderprogramm gegen Meeresmüll „Marine Litter Action Grant –hubs around the globe“ ins Leben gerufen.
Die geförderten Projekte setzen möglichst früh in der Entstehungskette von Plastikabfällen an. Sie sollen dazu beitragen, Abfälle zu vermeiden und zu verhindern, dass Plastik in die Umwelt und letztlich in die Meere gelangt. Dazu werden unter anderem funktionierende Abfall- und Kreislaufwirtschaftssysteme aufgebaut und weiterentwickelt, institutionelle Kapazitäten gestärkt und gesellschaftliche Transformationsprozesse unterstützt.
Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH unterstützt das Bundesumweltministerium als Projektträgerin bei der Durchführung des Förderprogramms gegen Meeresmüll.