Auenrenaturierung an Fließgewässern – Förderung und Praxis
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Der Großteil der Auen ist von den Fließgewässern abgeschnitten und kann seinen Beitrag zum Klimaschutz nicht mehr leisten. Das Seminar informiert über das neue Förderprogramm „Auenrenaturierung an Fließgewässern“, Hintergründe und Praxisbeispiele.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Online-Reihe „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz – Wissen. Praxis. Förderung.“ statt.
Inhalt
Intakte Auen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Naturschutz. Sie speichern Wasser, dämpfen Hochwasser und fördern die Grundwasserneubildung. Gleichzeitig zählen sie zu den artenreichsten Lebensräumen und verbinden Lebensräume im mitteleuropäischen Biotopverbund.
Die ANK-Förderrichtlinie „Auenrenaturierung an Fließgewässern“ des Bundesumweltministeriums unterstützt gezielt Maßnahmen, um Gewässer und Auen wieder zu einer funktionalen Einheit zu verbinden.
Wiederhergestellte Auen verbessern die Wasserqualität, stabilisieren Stoffkreisläufe und binden Kohlenstoff und Stickstoff. Sie stärken den Wasserhaushalt über die Aue hinaus. Die Maßnahmen stärken das Bewusstsein für lebendige Flusslandschaften und fördern die Zusammenarbeit vor Ort. So entstehen Landschaften, in denen das Zusammenspiel von Gewässer und Aue wieder erlebbar wird.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die geltenden Förderbedingungen. Darüber hinaus wird im Rahmen eines wissenschaftlich orientierten Vortrags der Beitrag intakter Auen zur Kohlenstoffspeicherung, zum Wasserrückhalt und zur Artenvielfalt dargestellt. Anschließend berichtet ein*e Praktikter*in aus einem aktuellen Projekt und erläutert, wie eine erfolgreiche Wiederherstellung umgesetzt werden kann.
Weitere Informationen zum Programm und den Link zur Registrierung finden Sie auf der Website des KNK.