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24.06.2026

Im Dialog: ZUG-Initiativen beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Ein besonderer Anziehungspunkt war das Glücksrad, bei dem die Teilnehmenden Fragen zu den Förderbereichen der IKI beantworten konnten. Auch ZUG-Geschäftsführerin Dr. Constanze Haug (r.) machte mit.

Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung am vergangenen Wochenende präsentierte die ZUG einen Ausschnitt ihrer Aktivitäten für Klima-, Umwelt- und Naturschutz.

Mit der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI), dem Green AI Hub sowie einem Bühnenprogramm zum Moorbodenschutz bot die ZUG Besucher*innen vielfältige Einblicke in aktuelle Projekte und Förderinitiativen. Trotz sommerlicher Hitze und zwischenzeitlicher Gewitter war der Andrang an beiden Veranstaltungstagen groß. Auch ZUG-Geschäftsführerin Dr. Constanze Haug informierte sich vor Ort.

Internationale Klimaschutzinitiative: Globale Wirkung greifbar gemacht

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) war mit einem Informationsstand im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) vertreten. Ergänzend informierte eine Fotoausstellung über die weltweiten Projekte der IKI und vermittelte anschauliche Eindrücke aus den Partnerländern. Mitarbeitende der ZUG sowie Kolleg*innen aus dem Ministerium standen den Besucher*innen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. 

Im Mittelpunkt des Interesses standen zunächst grundlegende Fragen zur Arbeit der IKI: Was macht die Initiative? In welchen Ländern ist sie aktiv? Wie wirken die geförderten Projekte vor Ort? Darüber hinaus zeigten viele Besucher*innen auch großes Interesse an konkreten Themen und Projekten, zum Beispiel zu Aktivitäten in Kolumbien oder zu einzelnen Fragestellungen rund um indigene Gemeinschaften, Naturheilpflanzen oder Wassermanagement.

Ein besonderer Anziehungspunkt war das Glücksrad, bei dem die Teilnehmenden Fragen zu den Förderbereichen der IKI beantworten konnten. Die Aktion sprach Kinder und Erwachsene gleichermaßen an und erleichterte den Einstieg in Gespräche über internationale Klimaschutzarbeit. Auch die IKI-Fotoausstellung stieß auf Interesse, nicht nur bei Besucher*innen und Teilnehmenden der Hausführungen. Bundesumweltminister Carsten Schneider blieb an mehreren Motiven stehen und erkundigte sich nach den Projekten. Zudem besuchte ZUG-Geschäftsführerin Constanze Haug die Ausstellung und den Stand.

Green AI Hub: Nachhaltige KI zum Ausprobieren

Der Green AI Hub präsentierte einen interaktiven Demonstrator zum Digitalen Produktpass. Besucher*innen konnten erleben, wie ein KI-Chatbot mit den Daten eines Staubsaugroboters kommuniziert und Fragen zu Bauteilen, Reparaturmöglichkeiten, Wiederverwendung und Recycling beantwortet. Damit wurde anschaulich gezeigt, wie digitale Technologien Transparenz entlang von Wertschöpfungsketten fördern und Kreislaufwirtschaft unterstützen können. 

Besonders gefragt waren Informationen zum Demonstrator selbst sowie zu den regulatorischen Rahmenbedingungen des Digitalen Produktpasses. Viele Besucher*innen hoben insbesondere den Mehrwert für Transparenz, Reparierbarkeit und die bessere Verfügbarkeit von Produktinformationen hervor. Darüber hinaus diskutierten sie den möglichen Nutzen von KI für Umwelt- und Klimaschutz. 

Moorbodenschutz auf der Bühne: Wasserbüffel für den Klimaschutz

Mit dem brandenburgischen Moorpilotprojekt BLuMo brachte die ZUG Moorbodenschutz auf die Bühne des Bundesumweltministeriums. Im Science Slam „Der Büffel, das Moor und das Klima“ erklärte Bettina Tacke vom Landesamt für Umwelt Brandenburg anschaulich, warum wiedervernässte Moore einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und welche Rolle Wasserbüffel bei der Bewirtschaftung nasser Moorflächen spielen können. Ergänzt wurde das Programm durch ein Quiz und eine Gesprächsrunde zu den Chancen und Herausforderungen der Wiedervernässung. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich Moorbodenschutz, Klimaschutz und landwirtschaftliche Nutzung künftig besser miteinander verbinden lassen. 

Ergänzend wurde auf den ZUG-Podcast „Nass und nachhaltig – Klima, Landwirtschaft und die Zukunft unserer Moorböden“ aufmerksam gemacht, der die Bedeutung von wiedervernässten Mooren und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen vertieft. Den Abschluss bildete ein Film über Wasserbüffel auf den Möllmer Seewiesen, der praktische Beispiele für eine nachhaltige Nutzung wiedervernässter Moorflächen veranschaulichte.

Vielfältige Einblicke und wertvoller Austausch 

Der Tag der offenen Tür der Bundesregierung bot der ZUG erneut die Möglichkeit, ihre vielfältigen Aktivitäten einem breiten Publikum vorzustellen. Unser Dank gilt allen Besucher*innen, die trotz hoher Temperaturen und zwischenzeitlicher Gewitter den Weg zu den Ständen und Programmpunkten fanden. Ihr Interesse und die zahlreichen Gespräche zeigen, wie groß das Bedürfnis nach Informationen und Austausch zu Klima-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen ist.

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