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08.09.2026

CleanTech-Konferenz 2026: Zehn Jahre Exportinitiative Umweltschutz

Rund 220 Personen trafen sich im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin, um über die Zukunft der deutschen CleanTech-Branche zu diskutieren.

Mit einer Jubiläumskonferenz wurde eine Dekade weltweite GreenTech-Förderung gewürdigt. Seit 2022 an der Seite der EXI: die ZUG als Projektträgerin.

Die Exportinitiative Umweltschutz (EXI) des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) fördert seit 2016 die internationale Verbreitung deutscher Umwelttechnologien. Die Zukunft Umwelt Gesellschaft gGmbH (ZUG) verantwortet seit 2022 die Umsetzung als Projektträgerin. Gemeinsam mit langjährigen Kooperationspartnern sorgt sie dafür, dass die Förderung zielgerichtet umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Zum zehnjährigen Bestehen der Exportinitiative kamen am 3. und 4. September rund 220 Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt standen die bisherigen Ergebnisse der Initiative und die Frage, wie deutsche Umwelttechnologien unter veränderten wirtschaftlichen und geopolitischen Bedingungen auch künftig ihren Weg in Auslandsmärkte finden.

Bundesumweltminister Carsten Schneider eröffnete den Konferenztag. Fachvorträge, Diskussionsrunden und Workshops griffen auf, wie sich internationale GreenTech-Märkte verändern und welche Rahmenbedingungen Unternehmen für erfolgreiche Auslandsaktivitäten benötigen. Ergänzend zeigte eine Ausstellung ausgewählte EXI-Projekte aus den Bereichen Wasser und Abwasser, Kreislaufwirtschaft sowie dezentrale grüne Energieversorgung.

 

Mit der Exportinitiative Umweltschutz helfen wir deutschen Unternehmen dabei, Exportchancen zu nutzen und tun zugleich etwas für die Umwelt weltweit.
Bundesumweltminister Carsten Schneider

Erfolgreiches Förderprogramm mit internationaler Reichweite

Die Zahlen verdeutlichen die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre: 203 Vorhaben in 97 Ländern, ein Fördervolumen von 82 Millionen Euro und die Zusammenarbeit mit insgesamt 106 Organisationen. Aus Machbarkeitsstudien sind Pilotprojekte, Demonstrationsvorhaben und langfristige Kooperationen entstanden. Viele der geförderten Lösungen tragen heute dazu bei, Ressourcen zu schonen, Emissionen zu verringern und nachhaltige Wirtschaftsstrukturen aufzubauen.

Als Projektträgerin begleitet die ZUG die Vorhaben über alle Phasen hinweg. Sie steuert die Förderverfahren, berät die Zuwendungsempfangenden und bringt Erfahrungen aus der Umsetzung in die fachliche Weiterentwicklung der Exportinitiative ein. Dabei arbeitet sie unter anderem mit der DIHK Service GmbH und ihrem Netzwerk Chambers for GreenTech zusammen, um deutsche GreenTech-Unternehmen beim Zugang zu internationalen Märkten zu unterstützen.

ZUG-Geschäftsführerin Constanze Haug betont: „Als Projektträgerin der Exportinitiative Umweltschutz bringen wir Politik, Wirtschaft und internationale Partner zusammen, damit innovative Umwelttechnologien ihren Weg in neue Märkte finden. Wir erleben dabei, wie dadurch erfolgreiche Projekte und langfristige Partnerschaften entstehen. Auch künftig wollen wir diesen Weg gemeinsam mit unseren Partner*innen weitergehen und dazu beitragen, Innovationen schneller in die Praxis zu bringen und nachhaltige Lösungen weltweit umzusetzen.“

Die Jubiläumskonferenz machte sichtbar, wie sich die Exportinitiative in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat. Sie bot zugleich Gelegenheit, die nächsten Schritte des Förderprogramms zu diskutieren. Die ZUG wird diesen Prozess weiterhin im Auftrag des Bundesumweltministeriums begleiten und ihre Erfahrungen aus der Projektträgerschaft in die künftige Ausrichtung der Exportinitiative einbringen.

Kontakt

Exportinitiative Umweltschutz (EXI) E-Mail schreiben Zur Webseite der EXI

Exportinitiative Umweltschutz

Regentropfen auf einer Solaranlage

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auf einer Weltkugel ist der Schriftzug 10 Jahre EXI zu sehen

Die Exportinitiative Umweltschutz (EXI) feiert 2026 ihr zehnjähriges Bestehen. Seit dem Start des Förderprogramms wurden mehr als 200 Projekte in 97 Ländern umgesetzt.

Mehr  zum EXI-Jubiläum

Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums

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