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08.05.2026

IFAT 2026: Bundesumweltminister besucht ersten ZUG-Gemeinschaftsstand 

Auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien präsentierte die ZUG ihre Initiativen und bot fachliche Beratung aus erster Hand.

Die IFAT 2026 stand für vier intensive Messetage voller Austausch, Innovationen und praxisnaher Lösungen für eine nachhaltige Transformation. Erstmals präsentierte sich die ZUG mit einem eigenen Stand auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien. Folgende vier Initiativen zeigten zentrale Ansätze für Kreislaufwirtschaft, Umweltinnovation und nachhaltige Transformation: das Förderprogramm gegen Meeresmüll, die Exportinitiative Umweltschutz (EXI), der Green-AI Hub Mittelstand sowie die LIFE-Beratungsstelle. Im Mittelpunkt standen konkrete Lösungen zur Ressourcenschonung, digitale Technologien für nachhaltige Geschäftsmodelle sowie Unterstützungsangebote für Unternehmen und Kommunen.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von Bundesumweltminister Carsten Schneider am ZUG-Gemeinschaftsstand. In Gesprächen mit den Expert*innen vor Ort informierte er sich über aktuelle Projekte und innovative Förderansätze. Dabei wurde deutlich, wie die ZUG mit ihren Initiativen Umweltinnovationen in die Praxis bringt und Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft miteinander vernetzt.

Harald Keuchel, Geschäftsbereichsleiter Klimawandel, GreenTech und Umweltschutz: 

„Die IFAT zeigt: GreenTech ist längst ein globaler Wachstumsmarkt und ein Schaufenster für die Wirtschaft der Zukunft. Mit Initiativen, die die ZUG für das BMUKN umsetzt — von der Exportinitiative Umweltschutz (EXI) über das EU-LIFE-Programm und Förderprogramme gegen Meeresmüll bis zum Green-AI Hub Mittelstand — bringen wir Kreislaufwirtschaft, Umweltinnovation und Green AI konkret in die industrielle Praxis.“

Förderprogramm gegen Meeresmüll
Das Förderprogramm gegen Meeresmüll stellte seine Ansätze zur Vermeidung von Kunststoffeinträgen in die Umwelt und insbesondere in die Meere vor. Im Fokus stand dabei die Bedeutung nachhaltiger Produktions- und Konsummuster sowie der Aufbau funktionierender Abfall- und Kreislaufwirtschaftssysteme.
Zugleich wurde die zentrale Rolle internationaler Partnerschaften hervorgehoben. Nur durch die enge Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft können langfristig tragfähige Lösungen entwickelt werden.

Seit 2019 unterstützt das Programm Projekte in Ländern des Globalen Südens und trägt so aktiv zum Schutz mariner Ökosysteme und zur Stärkung nachhaltiger Strukturen bei.

Exportinitiative Umweltschutz (EXI)
Die Exportinitiative Umweltschutz informierte über ihre Förderangebote für deutsche Clean- und GreenTech-Unternehmen und stellte konkrete Unterstützungsformate vor. Im Dialog mit dem Fachpublikum wurde deutlich, wie kleine und mittlere Unternehmen beim internationalen Markteintritt begleitet werden – von der Vernetzung bis zur Erprobung innovativer Technologien. Seit 2016 hat sich die EXI als etabliertes Instrument zur internationalen Anwendung von Umwelttechnologien entwickelt und feiert 2026 ihr zehnjähriges Bestehen.

Daniel Roos, Fachgebietsleiter Exportinitiative Umweltschutz (EXI):

„Letztlich und am wichtigsten: Wir konnten über ein EXI-Vorhaben einen wertvollen Kontakt in die Sphäre der privaten Finanzierungsgeber aufbauen und werden diesen zukünftig für die EXI und ihre primäre Zielgruppe KMU nutzen können.“

Green AI Hub (GAIH)
Der Green AI Hub präsentierte einen interaktiven KI-Demonstrator, der Anwendungen für Kreislaufwirtschaft und Digitalen Produktpass greifbar machte. Besucherinnen und Besucher konnten mithilfe eines Chatbots die Recyclingfähigkeit einzelner Bauteile eines ausgestellten Produkts erkunden.
Die Anwendung verdeutlichte praxisnah das Potenzial digitaler Lösungen für geschlossene Materialkreisläufe. Der Green AI Hub unterstützt Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz gezielt einzusetzen, um nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Wolf Schneider, Fachgebietsleiter Nachhaltige Digitalisierung und Künstliche Intelligenz:

„Zukunft beginnt immer jetzt. Die IFAT 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Transformation von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft bereits in vollem Gange ist – und mit GreenTech einen der wichtigsten Zukunftsmärkte unserer Zeit hervorbringt. Innovationen, Künstliche Intelligenz und digitale Technologien werden dabei zu zentralen Treibern für Wettbewerbsfähigkeit, Ressourceneffizienz und nachhaltiges Wachstum.“

LIFE-Beratungsstelle
Die LIFE-Beratungsstelle bot umfassende Informationen zur Nutzung europäischer Fördermittel und begleitete Interessierte von der Projektidee bis zur Antragstellung. Im persönlichen Austausch erhielten Unternehmen, Kommunen und Organisationen konkrete Hinweise zur erfolgreichen Umsetzung ihrer Vorhaben.
Darüber hinaus wurden aktuelle Förderaufrufe sowie erfolgreiche Beispielprojekte vorgestellt. Diese zeigten, wie innovative Ansätze durch das LIFE-Programm erprobt, weiterentwickelt und europaweit verbreitet werden können.

Julia Oldenburg, Teamkoordinatorin LIFE-Beratungsstelle:

„Die IFAT beeindruckt mit einer Vielzahl an Umweltinnovationen und internationalem Fachaustausch auf höchstem Niveau. Die Dynamik der Branche ist enorm und stimmt trotz großer Herausforderungen hoffnungsvoll für die Zukunft.“

Kontakt

Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH Stresemannstr. 69 - 71
10963 Berlin
+49 30 72618 0000 E-Mail schreiben

Förderprogramm gegen Meeresmüll

Plastikflaschen und Plastikmüll schwimmen im Meer

Exportinitiative Umweltschutz (EXI)

Frau in Schutzkleidung nimmt Probe aus Klärwerk

Green-AI Hub Mittelstand

Eine Illustration mit Maschinen und in der Industrie arbeitenden Menschen

LIFE-Beratungsstelle

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