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06.01.2026

KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz schließt ihre Türen

Drei Jahre lang waren die Räume der KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz Ort und Anlaufstelle für kreative Ideen rund um KI im Umweltschutz.

Nach vier Jahren voller Ideen, Experimente und gemeinsamer Lernmomente wurde das BMUKN-Projekt „KI-Ideenwerkstatt“ Ende Dezember 2025 abgeschlossen.

In mehr als 90 Workshops, bei Themenabenden Gastvorträgen und Umweltdatenwerkstätten, auf Messen, Kongressen und Festivals hat sich die KI-Ideenwerkstatt mit dem gesellschaftlichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Umweltschutz beschäftigt.

Seit der Eröffnung der Räume der KI-Ideenwerkstatt im November 2022 in Berlin Neukölln hat das Projekt viele Menschen, Organisationen und Projekte zusammengebracht, um Künstliche Intelligenz im Umwelt- und Naturschutz kreativ, verantwortungsvoll und praxisnah zu gestalten. Dabei ging es auch darum, wie KI nachhaltig gestaltet werden kann und welche Chancen und Risiken sich bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz ergeben.

Initiative des Bundesumweltministeriums als Anlaufstelle für KI-Expertise

Als Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) war die KI-Ideenwerkstatt Anlaufstelle für alle, die KI-Anwendungen für den Umweltschutz einsetzen wollten. Vor Ort und digital unterstützten die Expert*innen mit der Bereitstellung von Ressourcen, technischem Knowhow, digitalen Werkzeugen und Bildungsangeboten.

Die ZUG gGmbH wurde vom Bundesumweltministerium 2022 damit beauftragt, die KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz umzusetzen. Das elf-köpfige Fachteam füllte die Werkstatt im Impact Hub in Berlin/Neukölln drei Jahre lang mit Leben, Wissen und praktischen Anschauungsobjekten – und baute eine vielseitige und engagierte Community auf. Unterstützt wurde das Team von Kolleg*innen aus der Öffentlichkeitsarbeit sowie dem Bereich Monitoring, Evaluierung und Wirkungsanalyse.

Pilotprojekte veröffentlichen ihre Codes

Im Rahmen der Projektlaufzeit konnte die KI-Ideenwerkstatt elf innovative Projekte dabei unterstützen, ihre ganz konkreten KI-Lösungen für den Umweltschutz zu entwickeln. Vom KI-gesteuerten Robbenmonitoring aus der Luft über die Erfassung schädlicher Inhaltsstoffe in Alltagsprodukten, von smarter Kompostierung mittels Wurm-Chatbot bis hin zur Visualisierung und Analyse von Mikroklimadaten in Städten durch KI-Modelle: Die KI-Ideenwerkstatt stellte fachliche Expertise und technische Ausrüstung bereit und unterstützte bei der Öffentlichkeitsarbeit, um die Pilotprojekte voranzutreiben. Die Ergebnisse stehen der Allgemeinheit als Open-Source-Lösung kostenfrei zur Verfügung.

Die Webseite der KI-Ideenwerkstatt ist noch bis Ende März 2026 online. Danach stehen ausgewählte Inhalte – wie Fachartikel, Pilot-Steckbriefe inklusive der Codes sowie der Comic – auf der Webseite der Dachinitiative Civic Coding zur Verfügung.

Die Initiativen des BMUKN für Künstliche Intelligenz für Umwelt und Klima

Die KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz war eine von vier KI-Initiativen des Bundesumweltministeriums und damit Teil der KI-Strategie der Bundesregierung. Sie wurde gemeinsam mit den KI-Leuchttürmen für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen und dem Green-AI Hub Mittelstand durch die ZUG gGmbH umgesetzt und koordiniert. Die vierte dieser Initiativen ist das KI-Lab am Umweltbundesamt. 

Die KI-Leuchttürme und der GAIH Mittelstand werden auch über 2025 hinaus weiter von der ZUG betreut.

Mit den KI-Initiativen möchte das BMUKN die nachhaltige Gestaltung von KI und die Nutzung ihrer Chancen zugunsten von Klima und Umwelt fördern.

KI-Ideenwerkstatt

Zeichnung mit Menschen und Puzzleteilen

KI-Leuchttürme

Illustration mit Leuchttürmen, Windrad und Menschen

Green-AI Hub

Eine Illustration mit Maschinen und in der Industrie arbeitenden Menschen

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