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Ressourcen schonen. Kreisläufe schließen

Wie wir Produkte, Materialien und Rohstoffe länger im Kreislauf halten

Unsere natürlichen Ressourcen sind begrenzt. Gleichzeitig werden große Mengen an Rohstoffen gewonnen, verarbeitet und nach kurzer Nutzung zu Abfall. Eine Kreislaufwirtschaft setzt hier an: Produkte und Materialien sollen möglichst lange genutzt, wiederverwendet, repariert und recycelt werden. So lassen sich Ressourcen schonen, Abfälle vermeiden und Umwelt und Klima entlasten.

Die ZUG unterstützt diesen Wandel mit Förderprogrammen, Projekten und Kompetenz. Dabei geht es unter anderem um digitale Lösungen, neue Geschäftsmodelle, Recycling, Rohstoffsouveränität und nachhaltige Wertschöpfungsketten: in Deutschland, Europa und international.

Von der linearen zur zirkulären Wirtschaft: In einer Kreislaufwirtschaft bleiben Produkte und Rohstoffe möglichst lange im Einsatz.

In der klassischen Wirtschaft werden Rohstoffe gewonnen, Produkte hergestellt, genutzt und anschließend entsorgt. Die Kreislaufwirtschaft verändert dieses Prinzip: Produkte werden von Anfang an so gestaltet, dass sie langlebig, reparierbar, wiederverwendbar und recycelbar sind. Materialien sollen nach der Nutzung möglichst hochwertig zurückgewonnen und erneut eingesetzt werden.
Dabei spielen auch digitale Technologien eine wichtige Rolle. Informationen darüber, aus welchen Materialien ein Produkt besteht, wie es repariert oder recycelt werden kann und wo seine Bestandteile eingesetzt werden, können helfen, Stoffkreisläufe zu schließen. Auch die ZUG arbeitet an unterschiedlichen Stellen daran, Kreisläufe zu schließen.

Hier steht noch eine BU zum Modell der Kreislaufwirtschaft. Hier steht noch eine BU zum Modell der Kreislaufwirtschaft.

Digitalisierung & KI: Produkte verstehen, Recyclingprozesse verbessern.

Digitaler Produktpass: Informationen nutzbar machen

Der Circular AI Hub entwickelt mit dem Produkt-Chat einen Ansatz, der den Digitalen Produktpass eines Geräts von einem abstrakten Informationsdokument in einen aktiven, intelligenten Assistenten überführt.

Circular AI Hub Produkt-Chat

KI für bessere Kunststoffsortierung

Das KI-Leuchtturmprojekt RecycleBot verbindet manuelle Sortierung mit Mikroautomatisierung und KI. Ziel ist es, Kunststoffabfälle besser zu sortieren und mehr Wertstoffe zurückzugewinnen. Das Projekt wurde im Februar 2026 abgeschlossen. 

RecycleBot

Eine Computer-Tastatur, auf der Blätter liegen, darauf ein Zeichen für Recycling

Mehr Wissen zu Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft

Die KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz hat anhand von Praxisbeispielen gezeigt, welche Rolle digitale Produktdaten und KI für Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft spielen können.

KI für die Kreislaufwirtschaft 

Produkte & Geschäftsmodelle: Kreislaufwirtschaft vom Anfang gedacht

Mehrere Zeichnungen von Sprechblasen und ein Kopfhörer als Symbolbild für einen Live-Chat

Möbel neu gedacht

Das Pilotprojekt mit System 180 untersucht, wie sich ein kreislaufwirtschaftliches Geschäftsmodell für ein modulares und vollständig zerlegbares Möbelbausystem etablieren lässt. 

Pilotprojekt System 180

Mehrere Zeichnungen von Sprechblasen und ein Kopfhörer als Symbolbild für einen Live-Chat

Textilien länger im Kreislauf halten

Das abgeschlossene KI-Leuchtturmprojekt CRTX – Circular Textile Intelligence hat digitale Lösungen entwickelt, damit Kleidung länger genutzt, wiederverwendet und hochwertig recycelt werden kann. 

CRTX – Circular Textile Intelligence
 

Recycling & Rohstoffe: wertvolle Rohstoffe zurückgewinnen, um Kreisläufe zu schließen

Zeichnung einer stilisierten Straßenkarte als Symbolbild für eine Online-Karte
Zeichnung einer stilisierten Straßenkarte als Symbolbild für einen Live-Chat

Chemisches Recycling mit grünem Wasserstoff

Das PtX Lab Lausitz beschäftigt sich mit der Frage, wie chemisches Recycling unter Einsatz von grünem Wasserstoff regulatorisch besser berücksichtigt werden kann. Das Positionspapier „Rohstoffsouveränität stärken – Chemisches Recycling mit Wasserstoff im Kreislaufwirtschaftsgesetz“ analysiert dazu die geplante Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und entwickelt Empfehlungen. 

Zum Positionspapier

Zeichnung einer stilisierten Straßenkarte als Symbolbild für eine Online-Karte
Zeichnung einer stilisierten Straßenkarte als Symbolbild für einen Live-Chat

Aluminium im Kreislauf

Recycling und Kreislaufwirtschaft sind wichtige Bausteine für eine klimafreundlichere Aluminiumherstellung. Das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) beschäftigt sich mit Schlüsseltechnologien für die Transformation der Aluminiumherstellung. 

Klimafreundliche Aluminiumherstellung

Internationale Kreisläufe

Zeichnung einer Videokamera mit "Play"-Button und einem Ziffernblatt als Symbolbild für einen Video-Livestream

Kreislaufwirtschaft für Klima und Biodiversität

Mit der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) werden in Brasilien, Mexiko und Südafrika kreislaufwirtschaftliche Ansätze in ausgewählten Schlüsselbranchen und den dazugehörigen globalen Wertschöpfungsketten entwickelt und umgesetzt. 

Kreislaufwirtschaft – für Klima und Biodiversität

Zeichnung einer Videokamera mit "Play"-Button und einem Ziffernblatt als Symbolbild für einen Video-Livestream

GreenTech für eine zirkuläre Wirtschaft

Die Exportinitiative Umweltschutz (EXI) unterstützt deutsche GreenTech-Unternehmen beim Know-how- und Technologietransfer im Bereich Kreislaufwirtschaft. So sollen Lösungen für einen messbaren Umweltnutzen weltweit nutzbar gemacht werden. 

Kreislaufwirtschaft – für zirkuläres Wirtschaften

Kreislaufwirtschaft in Europa

Zeichnung einer stilisierten Straßenkarte als Symbolbild für eine Online-Karte
Zeichnung einer stilisierten Straßenkarte als Symbolbild für einen Live-Chat

Elektronische Geräte im Kreislauf

Das EURENI-Projekt „Elektronische Geräte im Kreislauf“ beschäftigt sich unter anderem mit kritischen Rohstoffen, Reparierbarkeit, Digitalisierung und europäischer Gesetzgebung. Das Projekt läuft bis Ende 2026. 

Zum Projekt

Zeichnung einer stilisierten Straßenkarte als Symbolbild für eine Online-Karte
Zeichnung einer stilisierten Straßenkarte als Symbolbild für einen Live-Chat

Kreislaufwirtschaft und Digitalisierungspolitik

Ein weiteres EURENI-Projekt hat die Verbindung von Circular Economy und Digitalisierungspolitik auf europäischer Ebene untersucht. Ziel waren politische Empfehlungen für eine ressourcenschonende digitale Transformation. Das Projekt wurde Ende 2023 abgeschlossen. 

Zum Projekt

Weitere Informationen

Grundlagen und Informationen zur Kreislaufwirtschaft beim Bundesumweltministerium

Informationen zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS). Sie bündelt den strategischen Rahmen der Bundesregierung für den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft.

Informationen zum europäischen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft