Häufig gestellte Fragen zum EU-LIFE-Programm

Wer kann LIFE-Anträge stellen?

Jede in der EU registrierte Organisation kann als koordinierender Projektpartner im LIFE-Programm in Brüssel einen Antrag stellen. Weitere Details finden Sie auf den Seiten der EU unter dem Stichwort 'Who can apply‘.

Eine Ausnahme sind so genannte ‚Ein-Mensch-Unternehmen’, bei denen keine eindeutige Trennung zwischen dem Eigentümer bzw. der Eigentümerin  und dem Unternehmen besteht. Diese können nicht als Projektträger auftreten. Darüber hinaus wählt die EU-Kommission nur dann Projektanträge aus, wenn nachweislich beim koordinierenden Antragsteller die operative Leistungsfähigkeit (erforderliche Fachkenntnisse und berufliche Qualifikationen) und die finanzielle Leistungsfähigkeit (stabile und ausreichende Finanzierungsquellen für die Dauer des Projekts) gegeben sind.

Kann einer der Projektpartner im Projekt auch als Auftragnehmer oder Zulieferer auftreten?

Nein, die koordinierenden oder assoziierten Projektpartner (beneficiaries) dürfen im Rahmen des Projekts nicht als Unterauftragnehmer oder Lieferant der anderen Projektpartner auftreten. Die im Projekt vereinbarten Projektleistungen werden selbstverständlich gegenseitig erbracht, können aber nicht wie von einem Drittleister in Rechnung gestellt werden. Erstattungen für Projektkosten im Rahmen der förderfähigen Mittel sind selbstverständlich möglich.

Wie viele Projektpartner brauche ich?

Hierzu gibt es keine Vorgaben. Grundsätzlich kann im LIFE-Programm entweder eine Institution allein einen Antrag stellen oder es können sich mehrere Partner zusammenschließen. Die Zahl und die Auswahl der Projektpartner muss zum Projektinhalt und -konzept passen. Wichtig für die Umsetzung des Projekts ist zudem, dass neben dem koordinierenden Projektträger und den gegebenenfalls beteiligten assoziierten Projektträgern bzw.-partnern alle relevanten Interessengruppen und Akteure über geeignete Formen wie etwa projektbegleitende Arbeitsgruppen eingebunden sind.

Muss ein LIFE-Projekt international aufgestellt sein?

Nein, das muss es nicht. Allerdings erhalten Projekte mit Beteiligten aus mehreren EU-Mitgliedstaaten (oder Staaten, die am LIFE-Programm teilnehmen, s. Art. 5 der LIFE-Verordnung) zusätzliche Punkte bei der Bewertung, wenn die transnationale Kooperation sinnvoll für das Erreichen von LIFE-Zielen ist.

Hinweis: Auch wenn alle beteiligten Projektpartner (koordinierende sowie alle assoziierten Projektträger) aus einem Mitgliedstaat der EU stammen, kann ein Projekt als transnational gewertet werden (und dafür Bonuspunkte in der Bewertung erhalten), wenn das Projekt transnational agiert.

Ist das LIFE-Programm nur auf die EU beschränkt?

Grundsätzlich finden LIFE-Maßnahmen innerhalb der EU statt. Koordinierende Empfängerinnen und Empfänger, sprich die federführenden Antragstellenden (Fördernehmer), müssen ihren Sitz in Ländern haben, für die die EU-Verträge gelten.Aktivitäten außerhalb der EU sind dann förderfähig, wenn diese erforderlich sind, um die Umwelt- und Klimaziele der Union zu erreichen und um die Wirksamkeit von in den Gebieten der Mitgliedstaaten durchgeführten Maßnahmen zu gewährleisten. Im Antrag müssen Sie solche Maßnahmen entsprechend begründen und erläutern. In diesen Fällen kann eine außerhalb der Union niedergelassene Einrichtung an den Projekten als „assoziierter Partner“ (im Antrag festgelegter Projektpartner) teilnehmen.

Zu welchen Themen sind Projekte förderfähig?

Sind nur Projekte zu den Themen förderfähig, die in der LIFE-Verordnung und im Mehrjährigen Arbeitsprogramm genannt werden? Und kann ich bei den Klima-Projekten immer nur Projekte zu den im Call des jeweiligen Jahres genannten ‚Policy and work areas‘ einreichen?

Nein, Sie können auch zu anderen Themen über die in den LIFE-Dokumenten genannten Projektbereiche (project topics), Politikbereiche (policy areas), thematischen Prioritäten (thematic priorities) und Arbeitsbereiche (work areas) hinaus, Projekte beantragen.

Die Berücksichtigung der ‚project topics‘, der ‚policy and work areas‘ und der thematischen Prioritäten aus dem jeweils aktuellen Call (Ausschreibung) und den LIFE-Regularien kann bei der Projektbewertung allerdings bis zu zehn Zusatzpunkte einbringen. Dies kann wiederum für eine gute Position im Ranking der eingereichten Projektanträge hilfreich sein. Eine Nicht-Berücksichtigung der ‚project topics‘, der ‚policy and work areas‘ und der thematischen Prioritäten aus dem Mehrjährigen LIFE-Arbeitsprogramm und der jährlichen Ausschreibungsrunde ist aber kein Ausschlusskriterium.

Das LIFE-Programm ist auch offen für Vorschläge aus anderen Bereichen sowie für die Einbeziehung neuer Ideen als Reaktion auf neue Herausforderungen.

Gibt es im Teilprogramm Klimapolitik thematische Prioritäten und Projektbereiche?

Nein, dies gilt lediglich für das Teilprogramm Umwelt (Anhang III der LIFE-Verordnung) und die damit verbundenen Projektbereiche (Abschnitt 3 des Mehrjährigen LIFE-Arbeitsprogramms).

Im Teilprogramm Klimapolitik gibt es drei Schwerpunktbereiche: Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel sowie Verwaltungspraxis und Information im Klimabereich (Abschnitt 4 des Mehrjährigen LIFE-Arbeitsprogramms). Ferner werden in den jährlichen Ausschreibungen/Calls zu den Schwerpunktbereichen der Klimapolitik jeweils relevante Politik- und Arbeitsbereiche aufgelistet.

Muss ich mich für eine Projektart entscheiden?

Muss ich mich als Antragsteller für eine Projektart ‚Best Practice Projekt‘, ‚Demonstrationsprojekt‘ oder ‚Pilotprojekt‘ entscheiden und mein Projekt ausschließlich einer Projektart zuordnen?

Nein. Als Antragstellende können Sie auch beschreiben, wenn innerhalb Ihres Vorhabens etwa die einen Maßnahmen eher Demonstrationscharakter haben, während andere eher als Pilotmaßnahmen einzustufen sind.

Sind Best Practice Projekte in allen Schwerpunktbereichen förderfähig?

Nein, dies ist nicht der Fall. Best Practice Projekte sind nur in den Schwerpunktbereichen Natur (NAT) und Biodiversität (BIO), Klimaschutz (CCM) und Anpassung an den Klimawandel (CCA) förderfähig.

Werden im LIFE-Programm Umweltbildungsprojekte gefördert?

Das LIFE-Programm hat keinen Schwerpunkt in der Bildungsarbeit. Die LIFE-Maßnahmen sollen zwar von einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden, Bildung ist hierbei aber nicht der zentrale Fokus. Auch die Projekte zur Verwaltungspraxis und Informationen im Umwelt- und im Klimabereich (GIE und GIC) sind keine klassischen Bildungsprojekte, auch wenn sie der Information, Sensibilisierung und Kommunikation dienen.

Ist Forschung im Rahmen von LIFE förderfähig?

Projekte mit einem Schwerpunkt auf Forschung liegen außerhalb des Geltungsbereichs des LIFE-Programms und sind deshalb nicht förderfähig. LIFE-Projekte können allerdings einen Forschungsanteil beinhalten, wenn die Forschung nicht das eigentliche Ziel des Projektes ist, sondern vielmehr ein notwendiger Beitrag zum Erreichen der LIFE-konformen Projektziele.

Welchen Entwicklungsstand/-grad benötigt eine Technologie, deren Weiterentwicklung gefördert werden soll?

Diese Frage betrifft vor allem die Schwerpunktbereiche Umwelt und Ressourceneffizienz (ENV), Klimaschutz (CCM) und Anpassung an den Klimawandel (CCA).

Die förderfähigen LIFE-Projekte können sich zeitlich zwischen Forschung und Markteinführung befinden. Solche Projekte beinhalten in der Regel impulsgebende Technologien mit Katalysatorwirkung. LIFE-Projekte sollten schon während der Projektlaufzeit positive Auswirkungen auf die Umwelt haben. Die entsprechende Technologie muss daher bereits während der Projektlaufzeit zum Einsatz kommen.
Technologien, die innerhalb eines LIFE-Projekts (weiter-) entwickelt werden, sollten am Ende der Laufzeit des Projektes marktfähig sein. Es sollte daher bereits bei Projektbeginn möglichst ein Interesse für die anschließende Vermarktung bestehen.

LIFE fördert in der Regel keinen Probelauf von klein-dimensionierten Modellen im Labormaßstab, sondern vielmehr Pilot-Anlagen oder Technologien, die in zukünftig notwendiger Maßstabsgröße zum Einsatz kommen.

LIFE fördert keine primären Forschungsprojekte. Ein LIFE-Projekt kann allerdings begrenzte Forschungsaktivitäten beinhalten, wenn damit für das Projekt notwendige Daten oder essenzielles Wissen generiert wird.

Was versteht man im LIFE-Programm unter einem Prototyp?

Ein Prototyp ist ein Ausrüstungsgegenstand oder eine Infrastruktur, der oder die speziell für die Umsetzung des Projekts erzeugt oder entwickelt wurde. Ein Prototyp darf bisher nicht kommerziell zum Einsatz gekommen oder als Serienprodukt verfügbar sein. Die technische Realisierbarkeit gilt es noch während des Projektzeitraums unter Beweis zu stellen. Die Projektträger dürfen den Prototypen erst nach der Projektlaufzeit vermarkten. Nur in diesem Fall erkennt die EU die entstehenden Kosten zu 100 Prozent als förderfähig an.

Welcher Projektart können Prototypen zugeordnet werden?

Prototypen können grundsätzlich zu Projekten jeder Projektart (Demonstrationsprojekt, Pilotprojekt, Best-Practice-Projekt) gehören.Kosten für Prototypen werden zu 100 Prozent als förderfähig anerkannt, wenn die Prototypen speziell für das LIFE-Projekt entwickelt wurden. Das bedeutet gleichzeitig, dass sie bisher noch nicht kommerziell genutzt wurden, nicht als Serienprodukt verfügbar waren und dass die technische Realisierbarkeit noch im Projekt unter Beweis zu stellen ist. Sie dürfen erst nach der Projektlaufzeit vermarktet werden.

Was erwartet die EU hinsichtlich umweltgerechter Beschaffung und Öko-Labels?

Im Antragsformulare B3 des Full Proposals werden unter ’Quality of multipurpose, synergies, integration as well as transnational, green procurement, ecolabel and uptake’ Angaben erbeten. Muss ich in einem LIFE-Projekt ein eigenes Öko-Label entwickeln?

Nein, Sie müssen kein eigenes Label entwickeln. Aber Sie sollten konkret darstellen, inwiefern Sie Prinzipien der umweltgerechten Beschaffung (gibt es dazu bei Ihnen Standards?) berücksichtigen und welche Öko-Label Sie gegebenenfalls bei Ihrer Beschaffung nutzen. Die EU-Kommission empfiehlt ausdrücklich eine umweltgerechte Beschaffung und stellt zu dem Thema unabhängig von LIFE auf ihrer Website Informationen zur Verfügung.

Wie setzt sich die Finanzierung für ein LIFE-Projekt zusammen?

Im Rahmen der Gesamtfinanzierung muss sich jeder in der Zuschussvereinbarung (Grant Agreement der EU) genannte Projektpartner (coordinating beneficiary und associated beneficiaries) finanziell am Projekt beteiligen.

Von der EU-Kommission ist (abgesehen vom EU-Zuschuss) nicht festgelegt, welche Anteile der Gesamtfinanzierung aus welcher Quelle stammen. Jeder Partner muss mindestens einen Euro beisteuern. Die Anteile der Beiträge müssen zwischen den Partnern nicht prozentual gleich verteilt oder anhand deren inhaltlichen Beiträgen bemessen sein.

Über die Eigenbeiträge der Projektpartner hinaus gibt es die Möglichkeit, dass unbeteiligte Dritte (keine Projektpartner) als Kofinanzierer auftreten. Die Projektpartner sind selbst dafür verantwortlich diese Kofinanzierer zu akquirieren.

Die Quellen der Eigenanteile der Projektpartner und ggf. einer Kofinanzierung Dritter sind für die EU-Kommission nicht relevant, so lange die Mittel nicht aus anderen EU-Quellen stammen.

Die EU steuert einen Zuschuss bei, dessen maximale Höhe in Euro und in Prozent in der jeweiligen Zuschussvereinbarung (Grant Agreement der EU) festgelegt wird. Die maximal möglichen Höchstsätze der EU-Zuschüsse in Prozent variieren je nach Projektkategorie.

Welchen finanziellen Beitrag muss ein Projektpartner beisteuern?

Weder die Höhe des Beitrags der einzelnen Projektpartner noch das Verhältnis der Beiträge zueinander ist von der EU festgelegt. Bei der Evaluierung kann der finanzielle Beitrag eines Partners selbstverständlich als Beleg für dessen Einsatzbereitschaft und Engagement gewertet werden. Gerade bei Nicht-Regierungsorganisationen werden oft auch sehr geringe finanzielle Beiträge akzeptiert. Die Gesamtfinanzierung des Projekts kann auch durch so genannte Kofinanzierer, die keine Projektpartner sind, gesichert werden. Diese müssen vor Projektbeginn ihren Kofinanzierungsanteil verbindlich zusichern.
Die maximale Höhe (in Euro und in Prozent) des EU-Zuschusses wird in der Zuschussvereinbarung (Grant Agreement der EU) zum jeweiligen Projekt festgelegt.

Die Höchstsätze für den EU-Beitrag sind in den jeweiligen Projektkategorien unterschiedlich.

Muss die Finanzierung (Nicht-EU-Anteil) bei der Antragstellung oder bei Projektbeginn bereits sicher zur Verfügung stehen?

Bei LIFE-Natur-Projekten ist es üblich, dass die Finanzierung bereits mit der Antragstellung feststeht. Dies ist auch sinnvoll, weil LIFE-Natur-Projekte und deren Projektträger selten erhebliche Einnahmen haben. Bei Projekten des Schwerpunktbereichs ‚Umwelt und Ressourceneffizienz‘ (ENV) muss der Eigenanteil der Projektpartner nicht zwingend bei der Antragstellung und auch noch nicht bei Projektbeginn verfügbar sein. Dennoch muss von Beginn an eine ausgeglichene, realistische Budgetplanung vorliegen.

Im Fall von externen Kofinanzierern, also Institutionen, die am Projekt nicht als Partner beteiligt sind, muss vor der Unterzeichnung der Zuschussvereinbarung (Grant Agreement = Fördervereinbarung/Vertrag mit der EU) die Verfügbarkeit des Kofinanzierungsanteils mit einem unterschriebenen A6-Formular bestätigt sein.

Werden Einnahmen nach Projektende als Projekteinnahmen gewertet und von der EU-Fördersumme abgezogen?

Werden Einnahmen, die nach Projektende aufgrund der Tätigkeiten und Ergebnisse im Projekt erzielt werden, als Projekteinnahmen gewertet und von der EU-Fördersumme abgezogen?

Nein, Einnahmen nach Projektende werden nicht mit der Fördersumme verrechnet.

Werden Einnahmen während der Projektlaufzeit als Projekteinnahmen gewertet und von der EU-Fördersumme abgezogen?

Werden Einnahmen, die während der Projektlaufzeit aufgrund der Tätigkeiten und Ergebnisse im Projekt erzielt werden, als Projekteinnahmen gewertet und von der EU-Fördersumme abgezogen?

Sie müssen Einnahmen, die durch das Projekt während der Projektlaufzeit erzielt werden (z. B. durch den Verkauf von Projektprodukten oder durch die Verpachtung von mit LIFE-Mitteln gekauften Flächen), gegenüber der EU-Kommission angegeben. Sie können zur Finanzierung des Eigenanteils herangezogen werden. Wenn Projekte allerdings einen Nettogewinn erzielen, wird der EU-Zuschuss entsprechend reduziert.

Kann der Eigenanteil der koordinierenden und assoziierten Projektpartner / Zuschussempfänger von Dritten stammen?

Es gibt keine Vorgaben oder Einschränkungen für die Quelle des Eigenanteils, solange der Eigenanteil nicht auch aus einem EU-Finanzierungsinstrument stammt. Der Eigenanteil muss nicht von den Projektpartnern aufgebracht werden, er kann auch von Dritten stammen, die ansonsten nicht am Projekt beteiligt, also keine Projektpartner sondern nur Kofinanzierer sind.

Welche Kostenarten sind förderfähig?

Grundsätzlich gilt: Es sind nur Kosten für Aktivitäten und Maßnahmen förderfähig, die innerhalb der Projektlaufzeit umgesetzt werden.

Hier eine Übersicht zu den förderfähigen Projektkosten nach Budgetkategorien:

  • Personalkosten für Aktivitäten, die ohne Durchführung des Projekts nicht angefallen wären (anhand konkreter Kostennachweise, beispielsweise der Lohnbuchhaltung und Arbeitszeitaufzeichnungen). Personal kann entweder neu für das Projekt eingestellt werden oder Kapazitäten von bereits vorhandenem Personal werden für das Projekt genutzt.
  • Reise- und Aufenthaltskosten des Projektpersonals (im Rahmen der national üblichen Reisekostenregelungen)
  • Ausgaben für externe Dienstleistungen (Fremdleistungen; external assistance). Der Anteil der Ausgaben für Fremdleistungen sollte unter 35 Prozent der Gesamtkosten liegen, höhere Anteile können aber bei entsprechenden Erläuterungen akzeptiert werden.
  • Kosten für Gebrauchsgüter (Durables goods) wie Infrastruktur, Ausrüstungsgegenstände und Kosten für Prototypen
    Förderfähig sind hier (mit Ausnahmen von Prototypen) nur die tatsächlichen Abschreibungen in den Jahren der Projektlaufzeit für solche Güter, die in der Projektlaufzeit erworben wurden. Letzteres gilt nicht für Projekte des Schwerpunktbereichs Natur/NAT und Biodiversität/BIO mit Behörden oder Non-Profit-Organisationen als Projektträgern. Hier sind die Güter in voller Höhe förderfähig.
    Pro Posten / Artikel / Gegenstand sind für Ausrüstungsgegenstände nur 50 Prozent der in der Projektlaufzeit abgeschriebenen Anschaffungskosten und nur 25 Prozent ebensolcher Kosten für Infrastruktur förderfähig. Dies gilt nicht für Projekte des Schwerpunktbereichs Natur/NAT und Biodiversität/BIO mit Behörden oder Non-Profit-Organisationen als Projektträgern. Hier sind die Kosten in voller Höhe förderfähig. Große Infrastruktur-Einzelposten (über 500.000 €) sind in der Regel nicht förderfähig. 
  • Landkauf und Landpacht (nur, wenn damit ein Beitrag zu Verbesserung, Erhalt oder Wiederherstellung des Natura 20000-Netzwerks als solchem verbunden ist). Landankauf aus dem Besitz von öffentlichen Institutionen ist nicht förderfähig.
  • Verbrauchsmaterial
  • Sonstige Kosten, die direkt mit der Umsetzung des Vorhabens in Verbindung stehen und nicht in eine der anderen festgelegten Kategorien fallen, beispielsweise im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsarbeit oder für eine unabhängige Rechnungsprüfung, ggf. notwendige Bankgarantien, Übersetzungen
  • Gemeinkosten / Overheads. Hier gilt eine Pauschale von maximal 7 Prozent der insgesamt förderfähigen tatsächlichen Ausgaben abgesehen von Landkauf /-pacht.

Was bedeutet die Zwei-Prozent-Regel bei den Personalkosten?

Die Zwei-Prozent-Regel zu den Personalkosten ist nur für Projekte mit öffentlichen Institutionen als Projektpartner (coordinating oder associated beneficiaries) relevant.

Sie betrifft nur öffentliche Einrichtungen, die (auch) mit Personal im LIFE-Projekt arbeiten, das nicht speziell für das LIFE-Projekt zusätzlich eingestellt wurde, bei denen also permanentes Personal (auch) für LIFE arbeitet.

Die Zwei-Prozent-Regel besagt: Die Summe der finanziellen Eigenanteile aller am Projekt als Partner beteiligten Körperschaften des öffentlichen Rechts muss mindestens zwei Prozent über der Summe der LIFE-relevanten Gehaltskosten des LIFE-Personals liegen, das nicht speziell im Rahmen des LIFE-Projekts eingestellt wurde (siehe auch Artikel II.19.2 der General Conditions im Grant Agreement / Zuschussvereinbarung). Förderfähig sind für öffentliche Projektpartner nur Personalkosten für Aufgaben, die über die rechtlichen Verpflichtungen der öffentlichen Institution hinausgehen (keine Finanzierung von Daueraufgaben).

Wie schnell können EU-LIFE-Mittel für meine Projektidee verfügbar sein?

Von der Veröffentlichung der Ausschreibung der EU bis zum frühestmöglichen Projektbeginn vergehen für traditionelle Projekte der klimarelevanten Schwerpunktbereiche (Teilprogramm Klimapolitik) circa 15 Monate (einstufiges Auswahlverfahren) und für traditionelle Projekte der Schwerpunktbereiche Umwelt-und Naturschutz (Teilprogramm Umwelt) circa 17 Monate (zweistufiges Auswahlverfahren).

In der Regel ist die Zuschussvereinbarung vor Projektbeginn unterzeichnet und die EU überweist zügig nach der Unterzeichnung der Zuschussvereinbarung eine Vorauszahlung als erste Tranche des EU-Zuschusses, aktuell in Höhe von 40 Prozent des maximalen EU-Zuschusses. Der zweite Abschlag der EU, der nach Vorlage eines Zwischenberichts gezahlt wird, beträgt erneut 40 Prozent, so dass am Ende des Projekts bis zur abschließenden Prüfung aller Unterlagen nur noch maximal 20 Prozent des EU-Beitrags ausstehen.

Wie werden die LIFE-Mittel insgesamt auf EU-Ebene verwendet?

Die insgesamt 3,46 Mrd. Euro für die aktuelle LIFE-Förderperiode von 2014 bis 2020 setzen sich aus 2,59 Mrd. Euro des Teilprogramms Umwelt und 0,86 Mrd. Euro des Teilprogramms Klimapolitik zusammen. Mindestens 2,8 Mrd. Euro (81 Prozent des Gesamtbudgets) sind für LIFE-Projekte vorgesehen und werden über maßnahmenbezogene Zuschüsse oder innovative Finanzinstrumente vergeben.

Etwa 0,7 Mrd. Euro werden für Integrierte Projekte verwendet. Mindestens 55 Prozent der Haushaltsmittel, die für Projekte im Rahmen von maßnahmenbezogenen Finanzhilfen des Teilprogramms Umwelt vorgesehen sind, dienen dem Schutz der Natur und der Artenvielfalt. Höchstens 0,62 Mrd. Euro werden unmittelbar von den Generaldirektionen Umwelt und Klimapolitik für politische Entwicklungsprozesse und Betriebskostenzuschüsse verwendet.

In welcher Sprache muss ich meinen Antrag einreichen und in welcher Sprache wird kommuniziert?

Concept Notes müssen Sie auf Englisch einreichen. Full Proposals hingegen dürfen Sie in allen Mitgliedssprachen der EU (außer Irisch und Maltesisch) einreichen. Wenn Sie Ihren Antrag auf Deutsch einreichen, müssen Sie allerdings damit rechnen, dass dieser zunächst übersetzt wird. Denn es besteht die Möglichkeit, dass eine nicht-deutschsprachige Person Ihren Antrag evaluiert. Um diesen Arbeitsschritt zu sparen, empfehlen wir Ihnen, bei guten Englischkenntnissen oder einer guten Übersetzungsmöglichkeit direkt einen englischsprachigen Antrag einzureichen. Wenn Sie keine gute englische Textqualität gewährleisten können oder Sorge haben, dass Ihre englische Version den Projektinhalt nicht gut abbildet, nutzen Sie lieber die deutsche Sprache. Die EU-Kommission empfiehlt, zumindest den Finanzteil auf Englisch auszufüllen.

Die Zuschussvereinbarung (Grant Agreement von der EU) wird auf jeden Fall auf Englisch ausgefertigt. Ebenso müssen Sie während der Projektlaufzeit auf Englisch gegenüber der Kommission berichten und alle zentralen ‚Deliverables‘ auf Englisch zur Verfügung stellen (Hinweis: Übersetzungskosten sind förderfähig, wenn sie im Projektbudget eingeplant wurden!). Auch die Kommunikation mit der EU-Kommission wird auf Englisch erfolgen.

Mit dem projektbetreuenden Monitoring-Team können Sie auf Deutsch kommunizieren.

Wie strukturiere ich meine Concept Note und meinen Antrag?

Die ‚Application Guides‘ in den Antragspaketen enthalten in der Regel in Kapitel 3 die Struktur der Antragsformulare, so dass Sie bereits anhand der Antragsformulare sehen können, zu welchen Themen und Überschriften Sie Informationen bereitstellen müssen. Die Zeichenzahlbegrenzung für die einzelnen Abschnitte ist allerdings nur im eProposal ersichtlich. Als Orientierung zur ungefähr erlaubten Zeichenanzahl kann auf die Antragsunterlagen von 2018 zurückgegriffen werden. Wir empfehlen Ihnen, den Antrag so früh wie möglich im eProposal anzulegen.

Welche Informationen sind für die Concept Notes relevant?

Die Anzahl an Zeichen in der Concept Note ist begrenzt. Sie sollten sich daher auf das Wesentliche fokussieren. Beispielsweise sollten Sie in der Concept Note (im Gegensatz zum Full Proposal) gegebenenfalls nicht alle Maßnahmen auflisten, sondern nur die zentralen Maßnahmen nennen und beschreiben oder auch Maßnahmenblöcke zusammenfassen.

In der ‚Summary description of the project‘ können Sie unter ‚Actions and means involved‘ die zentralen Maßnahmen benennen und durchnummerieren. Im Rest der Concept Note können Sie gegebenenfalls auf diese Nummern Bezug nehmen.

Es ist wichtig, dass eine klare logische Linie vom grundlegenden Umweltproblem über die darauf bezogenen Zielen, die entsprechenden Projektmaßnahmen und die erwarteten Ergebnissen mit einem quantifizierbaren Mehrwert für die Umwelt erkennbar ist.

Eine gute Darstellung Ihres Konzepts trägt auch zur Verständlichkeit bei. Achten Sie auf eine übersichtliche Anordnung und eine nachvollziehbare Strukturierung der Texte, die Sie in die von der EU durch Überschriften vorgegebene grobe Gliederung einpflegen.

Was ist das eProposal und wie funktioniert es?

Für „traditionelle LIFE-Projekte“ der Teilprogramme Umwelt und Klimapolitik erfolgt die Antragstellung über das Online-Instrument ‚eProposal‘. Der Antrag wird online geschrieben und übermittelt. Für die Antragstellung via eProposal müssen Sie sich zuerst ein Konto im Online-Instrument eProposal anlegen. Der Umgang mit dem eProposal wird in den ‚Application Guides‘ zu jedem Schwerpunktbereich im jeweiligen ‚Annex 3‘ am Ende des Application Guides erläutert.

Die ‚Application Guides‘ in den Antragspaketen enthalten in der Regel in Kapitel 3 auch die Struktur der Antragsformulare, so dass Sie bereits anhand der Antragsformulare sehen können, zu welchen Themen und Überschriften Sie Informationen bereitstellen müssen.

Wir empfehlen Ihnen, den Antrag so früh wie möglich im eProposal anzulegen.

Sollte ich das eProposal erst befüllen, wenn die Texte final sind?

Kann ich Rohversionen oder Arbeitsversionen im eProposal ablegen und diese später überarbeiten oder sollte ich das eProposal erst befüllen, wenn die Texte final sind?

Im eProposal können Sie die ‚Concept Notes‘ und die ‚Full Proposals‘ bis zur Abgabefrist beliebig oft verändern, anpassen und neu einstellen. Jede (Neu-) Übermittlung (submission) überschreibt die vorherige Version. Frühere Versionen werden nicht archiviert und sind somit nicht wiederherstellbar oder nachvollziehbar. Das bedeutet, Sie können selbst nicht auf Überschriebenes zurückgreifen, aber auch andere können die Vorentwürfe nicht sehen. Nur die letzte übermittelte Version eines Antrags wird in Brüssel evaluiert.

Je näher die Abgabefrist (für alle Antragsteller) rückt, desto größer werden die Aktivitäten im Onlinetool ‚eProposal‘, das heißt, das System ist stärker belastet und damit unter Umständen störanfälliger. Wir empfehlen Ihnen daher, möglichst frühzeitig erste Bausteine einzupflegen und so bald wie möglich zu aktualisieren.

Kann ich für eine Concept Note im eProposal ergänzende Dokumente hochladen?

Nein, das können Sie nicht. Die Concept Note besteht ausschließlich aus Text im eProposal. Hierin sind thematische Kategorien anhand von Überschriften vorgegeben.

Das Hochladen von Anhängen ist demnach nicht möglich. Dies gilt auch für  Grafiken (Schaubilder, Belege, Karten oder Ähnliches).

Die Dateien ‚Public body declaration‘, ‘Simplified Financial Statement’ und ‘Key Project Level Indicators’ sind zwar bereits in den ‘application packages’ enthalten, werden aber erst im zweiten Schritt (Stage Two) für das Full Proposal benötigt.

Wichtige, für eine positive Bewertung oder zum allgemeinen Verständnis unerlässliche Informationen sollten Sie somit im Text der Concept Note unterbringen. Dies betrifft beispielsweise quantitative Angaben zu den erwarteten Erfolgen und Effekten des Projekts.

Wie kann ich für einen Antrag im Teilprogramm Umwelt (NAT, BIO, ENV, GIC) ein Full Proposal einreichen?

Im Gegensatz zum Teilprogramm Klimapolitik erfolgt die Antragstellung im Teilprogramm Umwelt über ein zweistufiges Verfahren. Zunächst müssen Sie eine Concept Note über das Online-Instrument eProposal übermitteln. Wenn Ihre Concept Note positiv evaluiert wurde, werden Sie über das eProposal informiert und erhalten automatisch Zugang zu den Antragsunterlagen für das Full Proposal. Im eProposal bleiben die bereits erstellten Textbausteine der Concept Note erhalten und Sie können die Informationen ergänzen.

Was muss ich im Teilprogramm Umwelt beim Übergang von der Concept Note zum Full Proposal beachten?

Bitte achten Sie darauf, dass die Grundidee des Projektes bestehen bleibt. Die Ausgestaltung von Maßnahmen können Sie verbessern, anpassen oder konkretisieren. Maßnahmen oder Partner können Sie ebenfalls ergänzen oder auch aus dem Konzept entfernen. Immer unter der Voraussetzung, dass das Konzept in sich schlüssig und sinnvoll bleibt. Im Formular A7 des Full Proposals werden Sie gefragt: ‚Have you introduced major changes following the Concept Note submission?’ Hier sollten Sie die Gelegenheit nutzen zu erläutern, warum und inwiefern sich Ihr Konzept durch Ihre Änderungen verbessert hat oder warum Ihre Änderungen sinnvoll sind.

Das Budget des Projektes kann angepasst werden, so lange der angefragte EU-Beitrag sich insgesamt nur um maximal zehn Prozent erhöht. Für Reduzierungen des EU-Beitrags gibt es keinen Grenzwert.

Kann ich meinen Antrag an die EU übermitteln, selbst wenn das eProposal Fehler meldet?

Eine Fehlermeldung verhindert nicht die Übermittlungsmöglichkeit eines Antrags.

Die Fehlermeldungen sollen eine Hilfestellung für Sie sein, an welchen Stellen Ihr Antrag noch überarbeitet werden sollte. Somit sollten Sie Fehlermeldungen ernst nehmen und wenn möglich die entsprechenden Antragssequenzen bearbeiten. Wenn es Ihnen allerdings trotz hinreichender Bemühungen nicht gelingt, die Gründe für alle Fehlermeldungen zu beseitigen, können und sollten Sie Ihren Antrag trotz der Anzeige von Fehlermeldungen rechtzeitig übermitteln (submit).

Kann ich eine abgelehnte Concept Note oder ein abgelehntes Full Proposal erneut einreichen?

Wenn ein Projektvorschlag abgelehnt wurde, können Sie den gleichen oder einen ähnlichen Vorschlag in den nächsten Ausschreibungsrunden erneut einreichen. Die mit der Ablehnung erhaltene Evaluierung des ersten Vorschlags sollten Sie auf jeden Fall berücksichtigen, um den Vorschlag zu verbessern. Darüber hinaus sollten Sie den Projektkontext erneut recherchieren und aktualisieren. Vor allem ist es sinnvoll, in der LIFE-Projekt-Datenbank zu schauen, ob in der Zwischenzeit Projekte zu Ihrer Thematik bewilligt wurden.

In den B-Formularen des Antragspakets wird gefragt, ob es sich bei einem Antrag um eine Wiedereinreichung handelt. Hier können Sie die Chance nutzen darzustellen, inwiefern Sie das Projektkonzept im Vergleich zur letzten Antragsrunde verbessert und verfeinert haben.

Wo finde ich die ‚declaration‘ zu Artikeln der ‚EU Financial Regulation‘, nach der im Evaluation Guide gefragt wird?

Im ‘Guide for the evaluation of LIFE project proposals’, der im Antragspaket enthalten ist, wird in den Evaluierungsfragen zur ‚Financial selection phase‘ gefragt, ob alle Projektpartner (beneficiaries) die ‘declaration that they are not in one of the situations listed in Articles 136(1), 136(4) and 141 of the EU Financial Regulation‘ ausgefüllt haben. Wo finde ich diese ‚declaration‘?

Diese Erklärung (declaration) ist in den Formblättern A3 und A4 (Coordinating/Associated beneficiary declaration) enthalten.

Sind deutsche Akteure wie etwa Bund, Länder, Behörden etc. in das Auswahlverfahren involviert?

Nein, die Projektevaluierung und -auswahl erfolgt ausschließlich auf EU-Ebene.

Es können von der EU beauftragte, externe deutsche Evaluierende bei der Antragsbewertung beteiligt sein, die Entscheidung fällt aber in der EU-Kommission und ihrer Agentur.

Was erwartet mich / uns, wenn der Projektantrag genehmigt wurde?

Als koordinierender Projektträger / Fördernehmer erhalten Sie per Post die unterschriebene Zuschussvereinbarung (Grant Agreement) und können zu dem darin festgelegten Zeitpunkt mit den Projektmaßnahmen beginnen. Dem Projekt wird aus dem LIFE-Monitoring-Team eine Person zugeordnet, die das Projekt regelmäßig (i. d. R. jährlich) vor Ort besuchen wird. Diese Person nimmt Einsicht in die Projektunterlagen und spricht mit Ihnen den Projektstand durch. Sie ist während der Projektumsetzung für das gesamte Projektteam erster Ansprechpartner im Fall von Fragen und Problemen.

Darf eine Institution mehrere LIFE-Projekte gleichzeitig durchführen?

Ja. Ein laufendes LIFE-Projekt oder ein anderer laufender LIFE-Antrag sind keine Ausschlusskriterien für einen weiteren LIFE-Antrag und beeinflusst auch nicht die Chancen eines weiteren LIFE-Antrags, wenn der Antragsteller ausreichende Kapazitäten für die Umsetzung mehrerer Projekte hat.

Zwei oder mehrere LIFE-Projekte, die gleichzeitig (oder auch nacheinander) vom gleichen Projektträger durchgeführt werden, müssen allerdings inhaltlich klar voneinander abgegrenzt sein und es darf nicht zu Maßnahmenüberschneidungen (und damit Doppelfinanzierungen) innerhalb mehrerer parallel umgesetzter LIFE-Projekte kommen.

Es ist sogar möglich, parallel zwei Anträge zu zwei unterschiedlichen Schwerpunktbereichen aber zum gleichen Thema mit unterschiedlichem Fokus zu stellen. Falls in beiden Anträgen gleiche oder sehr ähnliche Maßnahmen enthalten sind, sind im Fall der Förderzusage für einen Antrag der zweite Antrag oder zumindest diese gleichen Anteile nicht mehr förderfähig.

Wird es auch 2021 wieder eine LIFE-Antragsrunde geben?

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine verabschiedete LIFE-Verordnung. Aber alle Seiten streben an, dass das LIFE-Programm auch in der EU-Programmperiode 2021-2027 fortgeführt wird. Voraussichtlich werden mehr Mittel für LIFE bereitstehen, als in der Programmperiode 2014 - 2020. Geringe thematische Verschiebungen und Anpassungen sind selbstverständlich zu erwarten. Für den Fall, dass sich der Prozess der Verabschiedung einer LIFE-Verordnung und eines Mehrjährigen LIFE-Arbeitsprogramms für den Zeitraum ab 2021 hinauszögert, wird die Ausschreibung im Jahr 2021 möglicherweise später im Jahresverlauf veröffentlicht, als dies in den letzten Jahren der Fall war.